Paris! Eiffelturm, Champs-Élysées, Louvre – so vieles kommt einem spontan in den Sinn beim Gedanken an Paris. Wie viele Fotos hat man nicht schon gesehen, wie viele Filme gesehen oder Bücher gelesen, die in Paris, der Stadt der Liebe, spielen! Da fällt es nicht schwer, in dieser Stadt der Superlative selbst ein paar schöne Tage zu verbringen – zumal wenn man genügend Geld in der Tasche hat.Paris

Wie wäre es mit 50.000 Euro? Wie könnte man die in Paris am besten auf den Kopf hauen? Aucun problème, würde der Franzose sagen. Nichts leichter als das! Lassen wir uns zunächst am Flughafen abholen, eine standesgemäße Limousine und ein VIP-Escort-Service sollten es schon sein. Für 250 Euro lotst eine freundliche Hostess Fluggäste durch die Wirren der Flughafenabfertigung und die Koffer werden direkt zum Fahrzeug gebracht. Der Chauffeur bringt uns zum Hotel und für einen Pauschalbetrag von 2.500 Euro wird er drei Tage lang auf Abruf bereitstehen und uns zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt bringen.

Die Zimmer im berühmten Hotel Ritz kosten ab 640 Euro pro Nacht, aber die Coco Chanel Suite für 5.500 Euro spricht uns schon eher an, und wir entscheiden uns schließlich für die Imperial Suite im 1. Stock, die wir mit 13.000 Euro verbuchen. Frühstück inklusive.

Kultur und Sightseeing

Den Vormittag verbringen wir im Louvre, das Kombiticket für 12 Euro erlaubt sowohl den Besuch der aktuellen Sonderausstellung als auch der ständigen Ausstellung mit so berühmten Gemälden wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“. Nicht weit vom Louvre kredenzt Alain Dutournier im Restaurant „Carrée des Feuillants“ feine und gleichzeitig originelle Haute Cuisine. Für das leichte Mittagsmenü mit so hervorragenden Leckereien wir Garnelen, erlesenem Gemüse, Trüffeln und Melone plus Getränk wird die Kreditkarte um 130 Euro erleichtert.

Faszinierend ist die imposante Kathedrale Nôtre Dame mit ihren Rosettenfenstern, Eintritt für Krypta und Turmbesteigung beträgt 8 Euro. Und der Eiffelturm für 13 Euro darf im Sightseeing-Programm auch keinesfalls fehlen. Zum Abendessen bietet sich das L’Espadon an, hauseigenes Restaurant des Ritz. Das 340-Euro-Menü: Hummersalat mit Zitronenmelisse in knusprigem Blätterteig, in Butter gebratene Foie Gras mit gerösteten Aprikosen und frischen Mandeln in Kräuter-Emulsion, Lamm-Medaillon mit wildem Knoblauch, Karottenfrikassee, Bohnen und Kartoffeln, Käseauswahl und Kristall-Emulsion aus Rosé-Champagner mit roten Beeren. Dazu serviert Chef-Sommelier Jean-Claude Ruet ausgesuchte Weine, und zum Abschluss gibt’s Kaffee mit süßen Delikatessen.

Für die Cancan-Vorstellung im Moulin Rouge um 23 Uhr, Show plus eine halbe Flasche Champagner, zahlen wir 92 Euro. Zurück im Hotel lassen wir uns vom Zimmerservice noch ein Fläschchen Wein in die Suite bringen. Doch wir wollen nicht übertreiben, die teuerste Flasche, die man empfiehlt, würde 5000 Euro kosten. Wir begnügen uns mit einem günstigeren Tropfen für 1280 Euro.

Summe 1. Tag: 17.625 Euro

Noch mehr Sightseeing – und auch ein bisschen Spaß muss sein

 

Nach dem Frühstück in der Suite, für das Frühstücksei werden 14 Euro extra berechnet, geht es zum Montmartre. Nach einem Blick in die Église de Sacré Coeur spazieren wir durch das Künstlerviertel, nur zum Spaß lassen wir uns porträtieren, denn mit wirklich qualitätvoller, teurer Kunst ist hier nicht zu rechnen, 100 Euro verdient der Maler für sein Werk. Für 6 Euro gönnen wir uns auch mal ganz unkonventionell ein Sandwich im Straßenverkauf.

Nächster Programmpunkt ist über Mittag eine Schifffahrt auf der Seine, das Mittagsmenü auf einem Schiff der Bateaux Parisiens an einem runden Tisch mit bester Aussicht auf Fluss und Ufer kostet 73 Euro.

Für den Nachmittag schwanken wir lange, ob der Chauffeur uns lieber nach Versailles hinausfahren soll oder doch eher nach Marne la Vallée zum Euro-Disneyland. Der Vergnügungspark macht das Rennen, für die Tageskarte legen wir 50 Euro hin, und im Park benötigen wir noch mal 35 Euro für diverse Snacks und Getränke zwischendurch. Jedenfalls amüsieren wir uns prächtig.

Schon der Eingangsbereich des 5-Sterne-Luxushotels Hotel de Crillon an der Place de la Concorde besticht durch seine Kristallkronleuchter und die vornehme Einrichtung im Stil des 18. Jh. Wir quartieren uns in die 145 m2 große Bernstein-Suite ein, Kostenpunkt 8.220 Euro.

Zum Abendessen serviert Jean-Francois Piège im „Les Ambassadeurs“ eine Variation d’une nicoise à la parisienne für 80 Euro, als Hauptgang gibt es Lamm: Agneau de l’Aveyron à la boulangère, ebenfalls 80 Euro. Mit 32 Euro schlagen die Variations des grands desserts à la Francaise zu Buche, und Chef-Sommelier David Biraud empfiehlt einen Wein für 170 Euro. Anschließend fahren wir zum Lido, wo die Revue-Vorstellung 100 Euro kostet, eine halbe Flasche Champagner inklusive.

Summe 2. Tag: 8.960 Euro

Shoppen auf den Champs-Élysées

Zahlreiche Designerläden auf den Champs-Élysées laden zum Shoppen ein, die Tasche von Louis Vuitton für 1.280 Euro ist geradezu ein Schnäppchen, das edle Eau de Toilette von Christian Dior kostet auch nur 130 Euro, und die Uhr von Cartier 4.960 Euro. Bei verschiedenen Designern wählen wir diverse moderne und extravagante Kleidungsstücke aus – très cher et chic – und sind weitere 7.200 Euro los.

Mittags beziehen wir die Terrace Eiffel Suite im 8. Stock des Hotel Plaza Athénée, ein Art-déco-Palast in der Avenue Montaigne zwischen Champs-Élysées und Eiffelturm, den man von hier aus gut im Blick hat, ebenso wie die die Seine und die Dächer von Paris. Mit 8.000 Euro ist die Suite sehr günstig im Vergleich zur Royal Suite im 5. Stock, die 20.000 Euro kosten würde. Nach einem kleinen Mittagssnack und einem Kaffee in der Suite für 150 Euro gönnen wir uns für 490 Euro eine zweistündige Rundumbehandlung in Diors Schönheitsoase im Souterrain. Auf 500 m2 werden die Gäste mit Sauna, Hamam, Fitnessgeräten und Kosmetikbehandlung verwöhnt. Dior hat zu diesem Hotel eine ganz besondere Beziehung, fanden hier doch früher seine Modenschauen statt.

3-Sterne-Koch Alain Ducasse serviert im Restaurant an großen runden Tischen für 380 Euro inklusive Getränke mit Magie und Poesie ein kulinarisches Feinschmecker-Märchen der Extraklasse, etwa Teufelskrabbe mit persischem Kaviar sowie Krokant von roten Fürchten in Sommergelee mit Crème mousseline.

In der Buddha Bar mit dem golden glänzenden 5 Meter hohen Buddha genießen wir chillige Musik und drei verschiedene Cocktails à 20 Euro, bevor wir in die Club-Disco VIP Room weiterziehen, wo wir uns noch eine Flasche Champagner für 600 Euro gönnen.

Summe 3. Tag: 23.250 Euro

Nun haben wir bereits 49.835 Euro ausgegeben, für die restlichen 165 Euro erstehen wir vor dem Heimflug am Flughafen zwei Zeitschriften und im Duty free Shop noch ein Parfum und Pralinés.

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Artikelfoto © Nabil BIYAHMADINE – Fotolia.com
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1 Kommentar

  1. Männerguide » Blog Archive » 50.000 Euro in Monaco auf den Kopf hauen kommentierte,

    [...] Paris ist was für reiche und schöne Tage… AKPC_IDS += "88,";Popularity: 8% [?] Reisen & [...]

    Geschrieben am 23. Oktober 2009 at 01:30

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