Was ist Nymphomanie?

Das Wort beschreibt ein anormal hohes Verlangen einer Frau nach Geschlechtsverkehr.

1. Nicht für Männer

Wussten Sie, dass der Begriff Nymphomanie ausschließlich bei Frauen verwendet wird?
Ein ähnliches Verhalten beim Mann wird als Satyriasis bezeichnet.
Der geschlechtsneutrale Begriff hierfür lautet Erotomanie.

Beide Namen, Nymphomanie sowie Satyriasis, entstammen der griechischen und römischen Mythologie:

Die Nymphen (soviel wie „Braut“ oder „junge Frau“) sind hier weibliche Gottheiten. Die Naturgeister waren in der Mythologie Geschöpfe bestimmter Orte, wie der Wiesen, Wälder, der Berge oder der Quellen

2. Zu viel des Guten

Früher dachte man(n), dass zu viel Essen, zu viel Schokolade, unreine Gedanken, Masturbation oder das Lesen von Romanen die zarten Nerven der Frau überreizt und zu Nymphomanie führt.

3. Reine Kopfsache

Die Phrenologie: die Lehre, die versucht, über die Form des Kopfes dem Patienten bestimmte Eigenschaften zuzuordnen.
Kurz: Nach dieser Lehre ist das Kleinhirn das für die Sexualität zuständige Hirnareal.
Hat die Dame also eine ungewöhnlich große Auswölbung am Hinterkopf, so kann man von einem gesteigertem Verlangen nach Sex ausgehen.

Vielleicht erhöhen leichte Schläge gegen den Hinterkopf mehr als nur das Denkvermögen.

4. Früher nymphoman heute sexsüchtig

Heute wird der Begriff „nymphoman“ kaum noch in der Medizin verwendet.
Weil dieser Begriff nicht genau genug definieren würde, wie viel sexuelles Verlangen zu viel sexuelles Verlangen ist, wurde der Begriff aus der Wissenschaft verbannt.
Neue Begriffe, zum Beispiel Hypersexualität, definieren sich mit dem Wort „annormal“.
Ab wann kann man von anormal viel Geschlechtsverkehr sprechen? Zwei Forscher definieren dies mit dem ironischen Satz: Wenn der Patient mehr Sex hat als Sie.

5. Nymphomanen sind krank

Nicht nur Ärzte, Therapeuten und Wissenschaftler sind sich einig, auch die Krankenkassen machen mit: Nymphomanie (oder Hypersexualität oder Sexsucht) ist eine Krankheit.

Im Viktorianischen Zeitalter dachte man, Nymphomanie wäre lediglich ein Symptom.
Mehr Selbstkontrolle und vielleicht auch mal ein Aderlass wurde dann verordnet.

7. Nymphomanen sind keine guten Freundinnen

Auch wenn es für den ein oder anderen bloß schwer nachzuvollziehen ist: Eine nymphomane Freundin zu haben, ist zwar eine tolle Grundlagen für ein Drehbuch, einen Brief an den Playboy oder für eine nette Fantasie, doch im wirklichen Leben haben Nymphomanen und ihre Partner wenig zu lachen.
Die Sexsüchtigen schaffen es oft nicht, einen geregelten Alltag zu führen, geschweige denn eine Beziehung.

8. Nymphomanie ist eine Sünde

Egal, in welcher Religionsgemeinschaft, Nymphomanie (vor allem in Verbindung mit Promiskuität)
wird von keinem Gott wirklich gerne gesehen.

9. Nymphomanen können Sex nicht einmal genießen

Die US-amerikanische Schauspielerin Joan Crawford schrieb:
“I need sex for a clear complexion, but I’d rather do it for love.”
(übersetzt: Ich brauche Sex für eine gesunde Gesichtsfarbe, hätte es aber lieber für die Liebe.)

Für viele Sexsüchtige ist der Geschlechtsverkehr nur eine kurze Ablenkung von Einsamkeit oder er unterdrückt andere schmerzhafte Gefühle. Befriedigend ist Sex für sie nicht wirklich.

Viel Spaß auf Gentleys.com

(Paul Moccus)

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Was sie einer Frau nie sagen sollten können Sie hier lesen

Artikelfoto © olly – Fotolia.com

1 Kommentar

  1. gentleys » Blog Archive » Checkliste: 5 Tipps für ein gesundes Haarwachstum kommentierte,

    [...] oder “9 Fakten über Nymphomanie” [...]

    Geschrieben am 29. September 2010 at 15:45

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