Das Prinzip des Kegelns war bereits im alten Ägypten bekannt und war in Europa der Vorläufer des Bowling. Dieser Sport entstand im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten aus einem Verbot des Kegelns heraus, da dabei oft um Geld gespielt wurde. Statt neun Kegeln wurden zehn so genannte Pins aufgestellt. Im 20. Jahrhundert verbreitete sich das Bowling schließlich in Europa. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Bowling.

Strikes und Spares

Beim Bowling werden die Pins in einem Dreieck mit der Kantenlänge von 36 inch am Ende der Bahn (Pindeck ) aufgestellt. Die Spitze zeigt zum Spieler. Das Spiel selbst besteht aus zehn Durchgängen, die als Frames bezeichnet werden. In jedem Frame hat der Spieler höchstens zwei Würfe. Das Ziel beim Bowling besteht darin, möglichst viele Pins umzuwerfen. Schafft er es, alle zehn Pins beim ersten Anlauf umzuwerfen, hat er einen Strike erreicht. Erfolg beim zweiten Wurf bezeichnet der Bowler als Spare. Können bei keinem Wurf alle Pins umgeworfen werden, gilt der Durchgang als Open Frame. Beim Bowling gewinnt, wer die meisten Pins umgeworfen hat. Dabei gibt es weitere Regeln für die Wertung von Strikes und Spares.

Die Bahn

Die Bahn besteht beim Bowling aus Holz oder lackiertem Kunststoff und hat feste Abmessungen. In den letzten Jahren hat es sich immer mehr durchgesetzt, die Bahn zu ölen. Das dient nicht nur dem Schutz der Oberfläche, sondern erschwert das Bowling, da sich der Spieler auf neue Bahnverhältnisse einstellen können muss. Das letzte Drittel der Bahn, der Pindeck, ist meist trocken, um dem Ball in diesem Bereich einen reibungslosen Lauf zu ermöglichen. Seit  1908 wurden gegen den Ölfilm Bälle produziert, die dem Material trotzen.

Die Kugel

Die Kugeln beim Bowling ähneln sich alleine in dem Punkt, dass sie drei Bohrlöcher für die Finger des Spielers besitzen. Sie unterscheiden sich durch ein Gewicht, das zwischen 6 und 16 Pfund liegen kann. Eine Strikekugel besitzt Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, durch Energie- und Laufverhältnisse eher einen Strike zu erzielen. Die Sparekugel  hat einen geraden Lauf, sodass er beim Bowling dazu verwendet wird, stehen gebliebene Pins abzuräumen. Kugeln werden von der Bowling-Bahn zur Verfügung gestellt. Allerdings bringen viele Spieler gern eigene Kugeln mit, da diese unterschiedliche Oberflächen-Beschaffungen haben und man sich dadurch den Bahnverhältnissen anpassen kann. Kugeln einzelner Spieler unterscheiden sich aber auch in der Farbe und Gestaltung: Während beim Bowling die Hauskugeln eher schlicht gehalten sind, dekorieren bunte Bemalungen oder Figuren die mitgebrachten Modelle.

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Der Buchtipp

Foto: © terramara – www.pixelio.de

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