Golf wurde bereits in Schottland zu Zeiten König James II um 1400 n. Chr. gespielt. Der König wollte, dass seine Landsleute mehr Zeit zum Erlernen des Bogenschießens verbringen als zum Erlernen des Golfspiels. Allerdings gibt es Überlieferungen, die besagen, dass das Golfspiel bereits wesentlich früher in China, Ägypten und sogar im alten Rom ausgeübt wurde. Überliefert wurde aber die schottische Spielvariante. Erfahren Sie hier alles über den Golfsport.

So erlangen Sie die Platzreife

Beim Golf versucht der Sportler mit einem Schläger, der einen verhältnismäßig kleinen Kopf hat, einen noch kleineren Ball mit wenigen Schlägen in ein Loch zu spielen. Es hört sich einfach an. Aber jeder, der einmal einen Golfschläger in der Hand hatte und versuchte den Ball zu treffen, weiß wie schwer es ist. Zur Ausrüstung gehören 14 Schläger, es dürfen weniger sein, aber auf keinen Fall mehr. Zusätzlich zum sportlichen Bereich muss der angehende Golfer die Regeln des Golfsports erlernen, denn diese muss er beherrschen, bevor er die Platzreife machen kann und auf dem Golfplatz spielen darf. Es sind nur 34 Regeln, die der Golfer erlernen muss. Nachdem er auch diese Hürde geschafft hat und der Trainer ihm die Platzreife erteilt, erhält er die Clubvorgabe 54. Diese Vorgabe gibt es nur in Deutschland, die anderen Länder beginnen mit dem Handicap 36. Allerdings wäre es von Vorteil, ein 36er Handicap zu besitzen, denn die meisten Golfplätze verlangen von den Spielern ein Handicap 36.

Das magische Handicap von 36

Um jetzt die magische 36 zu erreichen, müssen die Golfer Turniere spielen. Es gibt zwar auch EDS-Runden (Extra Day Score), aber die meisten Sportler spielen Turniere. Bei einem Turnier spielt man mit anderen Spielern in einem Flight, der aus drei oder vier Personen besteht. Der Golfer zählt seine eigenen Schläge und die eines Mitspielers. Die Punkte werden auf der Scorekarte vermerkt. Alle Schläge werden gezählt auch Luftschläge, die passieren, wenn man den Ball nicht trifft. Beachtet werden sollte auch, dass einige Golfer bei Turnieren zu Nervosität neigen. Allerdings kann jeder Spieler, auch jemand mit der Clubvorgabe 54 das Turnier gewinnen, dank des Zählspiels der Stableford Methode. Jetzt ist vielleicht verständlich, dass man die Nachbarn, die mit dem Golfspiel angefangen haben für zwei Jahre nicht mehr zu Gesicht bekommt.

Die Löcher

Auf dem Golfplatz befinden sich zusätzlich noch kleine Bösartigkeiten, die dem Golfer das Leben schwer machen. Es sind Bäche, Seen und Sandbunker. Die Bunker werden in den USA als Trap bezeichnet, denn im Grunde genommen sind es auch Fallen. Meistens befinden sie sich in der Nähe des Grüns und der Ball landet bevorzugt im Bunker. Um den Ball aus dem weichen Sand des Bunkers zu spielen, muss der Golfer diese Schläge beherrschen. Beim Grün handelt es sich um eine Rasenfläche, die extrem kurz gemäht ist und dort befindet sich das Loch, wo der Ball hinein muss. Dieses Loch hat immerhin einen Durchmesser von 10,8 Zentimetern, es reicht allemal für einen Ball mit einem Durchmesser von 42,67 Millimetern.

Beim Golf wird der Ball vom Abschlag, der Schlag wird meistens mit einem Driver ausgeführt, auf einen Fairway gespielt. Manchmal landet der Ball im Ruff, dabei handelt es sich um tiefes und undurchdringliches Gras und der Ball muss gesucht werden. Vom Fairway schlägt der Golfer mit dem Holz oder Hybrid oder Eisen den Ball in Richtung Grün. Wenn der Ball auf dem Grün liegt, wird er mit dem Putter eingelocht.

Tipps:

Deutscher Golf-Verband

Bücher zum Thema

Foto: (c) Rainer Sturm – www.pixelio.de

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