Artikel der ‘Immobilien’ Rubrik

Obwohl die Deutschen in dem Ruf stehen, eher verhalten zu sein, wenn es um den Erwerb von Immobilien geht, der Aktuelle Markt scheint eine Wendung im Kaufverhalten nahe zu legen. Statt ihr erspartes auf einem Konto oder Sparbuch zu bunkern, in Aktien anzulegen oder in Rohstoffwerte wie Gold zu investieren, kaufen immer mehr Deutsche Immobilien. Die Motivation bei vielen: die Altersvorsorge. Viele Kaufen sich in erster Linie ein Eigenheim, immer mehr Menschen legen ihr Geld jedoch in den letzten Jahren vermehrt in Mietobjekten an. Man kauft sich Eigentumswohnungen, die man anschließend vermietet. Die Eigentümer spekulieren auf eine weitere Wertsteigerung in den kommenden Jahren und die weiterhin steigenden Immobilienpreise stützen diese These. Ausländische Investoren mischen auf diesem Gebiet ebenfalls kräftig mit, denn seit der Eurokrise steht Deutschland als einer der stabilsten Märkte dar, auf dem man sein Geld noch sicher anlegen kann, sei es in Aktienanteilen, Immobilien oder Unternehmen.

Deutsche Großstädte sind teuer. Zu teuer?

Nach Angaben der Bundesbank ist der verfügbare Wohnraum in deutschen Großstädten absolut überteuert. In den Großstädten liegen die Preise zum Teil etwa 25 Prozent über dem Durschnitt. Berlin ist dabei noch die Ausnahme, allerdings liegt die Betonung auf noch, denn in der Bundeshauptstadt steigen die Mieten derzeit am meisten. Im Berliner Bezirk Neukölln ist das am deutlichsten. 13.069 Menschen zogen 2013 nach Neukölln – so viele wie in keinen anderen Bezirk der Stadt. Das ändert nicht nur die Bewohnerstruktur, sondern auch die Wohnungspreise. Auf immowelt.de findet man Angebote für das gesamte Stadtgebiet, aber besonders der ehemalige Arbeiterbezirk ist begehrt. Trotz steigender Preise in Berlin und im gesamten Bundesgebiet sieht man bei der Bundesbank aber keine Gefahr für eine Immobilienblase.

Angespannter Immobilienmarkt in München

Das Prinzip von Angebot und Nachfrage trifft hier vollkommen zu. Vermieter und Verkäufer können nahezu jeden Preis verlangen, wenn sich nur jemand findet, der es bezahlt. Denn bei Immobilien ist der Staat sehr verhalten in der Deckelung. Dass das zu einem echten Problem werden kann, zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel München. Wohnraum in der bayrischen Landeshauptstadt ist so teuer, dass sich selbst gutverdienende Singles in den 30ern noch oftmals in Wohngemeinschaften zusammen tun müssen, um sich eine schöne Wohnung in zentraler Lage leisten zu können. Alleinerziehende und Geringverdiener werden zum Teil durch die hohen Mietpreise aus der Stadt vertrieben. Die Immobilienbranche selbst sieht sich selbst kaum in der Verantwortung, man arbeitet nach dem Credo: der Markt reguliert die Preise und Eigentumsverhältnisse sind vom Staat nicht zu regulieren. Das mag auch so stimmen, jedoch geht diese rigorose Haltung zu Lasten der Normalverdiener. Staatliche Regulierungen durch Maßnahmen wie eine Mietpreisbremse würden nur weiteren Druck aufbauen und den Neubau von Immobilien ausbremsen, so die Einschätzung der Bundesbank.

Als Geldanlage sind Immobilien im Prinzip keine schlechte Sache. Als Immobilienbesitzer hat man neben der Aufgabe, seine Wertanlage in Schuss zu halten allerdings auch eine Gewisse soziale Verantwortung. Exorbitante Mieten zu verlangen ist nicht nur unmoralisch, sondern zerstört auf mittel- und langfristige Sicht Mieterstrukturen und den Charakter des Bezirkes. Dessen sollte man sich als Vermieter bewusst sein. Denn was nützt einem die schönste Immobilien, wenn sie am Ende keiner bezahlen kann?

Aufgrund der niedrigen Anlagezinsen investieren Männer am liebsten in Immobilien. Doch die Preise in den Metropolstädten liegen ungemein hoch, weshalb zunehmend das Umland in den Fokus der Anleger gerät. Hier werden die besten Städte im Umland von Berlin, Hamburg und München vorgestellt.

In Deutschland wird gerne gespart: Die meisten Bürger erhalten schon in der Kindheit den Ratschlag, früh mit dem Sparen zu beginnen, damit sie in schweren Zeiten abgesichert sind. Es gibt daher nur wenige Länder, in denen die Sparquote so hoch wie in Deutschland liegt.

Allerdings haben Deutschlands Sparer ein großes Problem. Die Marktzinsen liegen so niedrig, dass es mit konservativen Anlagen kaum noch möglich ist, akzeptable Renditen zu erzielen. Infolge haben viele Bürger ihr Anlageverhalten überdacht. Wie gegenwärtige Untersuchungen zeigen, gibt es Änderungen bei den bevorzugten Anlageprodukten. Besonders die risikobehafteten Anlagen, wie Aktien, Aktienfonds und Zertifikate, ziehen kein großes Interesse auf sich. Zugleich ist festzustellen, dass sich das Anlageverhalten von Männern und Frauen unterscheidet.

Frauen agieren beim Anlegen überwiegend vorsichtig und setzen daher bevorzugt auf Tagesgeld- und Festgeldanlagen. Männer sind dazu bereit, höhere Risiken einzugehen, scheuen aber die bereits erwähnten Anlageklassen. Deshalb sehen sie sich zunehmend im Bereich der Immobilien um. Das klassische Immobilieninvestment gilt wieder als sehr gefragt – und zwar unabhängig davon, ob die Immobilie als Mietobjekt oder zur Eigennutzung dienen soll.

Dass gerade die Immobilie so gefragt ist, hat einen simplen Hintergrund. Immobilienanlagen gelten nämlich als inflationssicher, zumal sie auch sonst viel Sicherheit versprechen. Immerhin verkörpern sie Sachwerte, die greifbar sind und somit dem Anleger viel Vertrauen schenken.

Bei Immobilien ist die Lage entscheidend

Eine Immobilie ist allerdings nur dann ein gutes Investment, wenn auch die Lage stimmt. Weil die Menschen zunehmend in die Großstädte und Metropolregionen ziehen, sollten sich Anleger vorrangig dort umsehen. Auch in den kommenden Jahren ist dort mit einem Wachstum zu rechnen, sodass die Preise vielen Ortes als stabil gelten oder sogar noch anziehen werden.

Allerdings liegen die Immobilienpreise in zahlreichen Großstädten sehr hoch und somit außerhalb der finanziellen Möglichkeiten vieler Interessenten. Aus genau diesem Grund ist auch eine Verlagerung festzustellen: Zunehmend mehr Männer, die Immobilien erwerben möchten, sehen sich im nahen Umland der Metropolstädte um. Dort findet augenblicklich der größte Zuwachs statt und zugleich liegen die Immobilienpreise deutlich niedriger als in den Metropolen.

Smartfaktor: Wo Immobilien als attraktiv gelten

Doch gerade im Umland der Metropolen ist es nicht immer leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Die Betreiber der Immobilienbörse Immobilienscout24 haben deshalb eine Untersuchung des Marktes vorgenommen bzw. sich das Umland in den einzelnen Metropolregionen näher angesehen. Zugleich haben sie den so genannten Smartfaktor ermittelt. In ihn fließen verschiedene Werte ein, nämlich vorrangig die Preise sowie die Entfernung zum Zentrum der jeweiligen Metropole. Aus der Gewichtung dieser Einflussgrößen ergibt sich dann der Smartfaktor – je höher der Faktor, desto cleverer ist es, dort eine Immobilie zu erwerben.

Umland von München

Bei Blick auf die Daten von München und Umland fällt sofort auf, dass die bayerische Landeshauptstadt das teuerste Pflaster in der Republik verkörpert. Wer in die Stadtmitte ziehen möchte, muss für ein durchschnittliches Eigenheim ganze 750.000 Euro auf den Tisch legen. Da ist das Umland schon deutlich günstiger – wobei die einzelnen Orte jedoch große Unterschiede aufweisen. Am besten schneidet Bergkirchen ab. Für ein Eigenheim werden im Durchschnitt 385.000 Euro fällig und zugleich ist das Stadtzentrum von München mit dem Auto in nur 32 Minuten erreichbar.

Das Hamburger Umland

Wenn es um Immobilien im München geht, ist ein Vergleich mit Hamburg nicht weit. Im Hinblick auf die Preise schneidet die Hansestadt besser ab, denn im Herzen von Hamburg kostet eine Wohnimmobilie durchschnittlich 374.000 Euro. Den besten Smartfaktor hat sich Winsen gesichert. Die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt 35 Kilometer, die Fahrt mit dem Auto nimmt nur 31 Minuten in Anspruch. Für ein Eigenheim werden dort im Durchschnitt 214.000 Euro fällig.

Die Bundeshauptstadt im Smartfaktor-Check

In solch einem Vergleich darf die Bundeshauptstadt selbstverständlich nicht fehlen. Doch schnell fällt auf, dass Berlin vergleichsweise günstig ist: Eine Wohnimmobilie im Herzen von Berlin schlägt mit 292.000 Euro zu Buche. Beim Smartfaktor schneiden Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow am besten ab, wo Immobilien im Durchschnitt 213.000 Euro und 203.000 Euro kosten.

Was die Wohnung alles verrät

Die Wohnung gibt auch Auskunft über unser ganz individuelles Sicherheitssystem: Die Statik der Möbel spricht Bände über unser Verhältnis zu Konstanz oder Veränderung:

Der massive Eichentisch mit den dicken Beinen und einer Tischplatte, auf der König Arthur schon Trinkgelage abgehalten haben könnte, hat mehr mit unseren Wertvorstellungen von Tradition, Beständigkeit und stabiler Sicherheit zu tun als eine filgran-zerbrechliche x-Bein Konstruktion, bei der jeder vermuten würde, dass mehr als 3 Teetässchen den Tisch zum Kippen bringen. weiterlesen »

Möchten Sie in Japan oder auf den Philippinen eine Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück kaufen?

Oder aber möchten Sie vielleicht zusammen mit anderen Bewohnern in einer Apartmentanlage Ihre Ferien auf dem asiatischen Kontinent verbringen? Möglicherweise zieht es Sie sogar ganz (für eine gewisse Zeit oder für immer) nach Japan oder auf eine Inseln der Philippinen?

Dann steht Ihrem Wunsch nicht viel im Wege und mit vorheriger Information kann der Traum wahr werden.

Philippinen

Grundstücke auf den über 7000 Inseln der Philippinen kann man in unterschiedlichen Kategorien erwerben. Die teuersten sind dabei die parzellierten Flächen. Diese werden an Ausländer, an die Mittel- oder gehobene Mittelschicht der Philippinos und an im Ausland arbeitende Philippinos verkauft.

Sie haben eine eigene Infrastruktur und Sicherheit und werden z.B. in Einkaufszentren zur Ansicht gezeigt. Man kann entweder ein Grundstück mit Haus kaufen, welches der Bauherr baut, oder aber das Grundstück gesondert erwerben und das Haus dann in Eigenregie bauen. weiterlesen »

Österreich, Europas zweitpopulärstes Winterurlaubsland, war bisher kein Land, das ausländische Investoren anzieht. Ein Grund dafür sind die teilweise strengen Einschränkungen für den Erwerb eines Ferienhauses und vergleichbarer Objekte.

Dennoch rückt das Land nun mehr und mehr in den Fokus der Immobilienkäufer. Gründe hierfür sind die Lockerung bestehender EU-Regelungen und die Ausweitung von Billigflügen nach Österreich. Diese führen dazu, dass insbesondere britische Investoren die Regionen Österreichs und deren Häuser auch als attraktive Portfolioanreicherung wahrnehmen.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die im Vergleich zur Schweiz und Frankreich wesentlich niedrigeren Kosten pro Quadratmeter. Zahlt man in den französischen Alpen beispielsweise mindestens 4000€ für einen Quadratmeter, so liegen die Preise in Österreich abhängig von der Lage bei 2000-3000€. weiterlesen »

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die einen Altbau mit Charme und Geschichte einem Neubau vorziehen, dann sollten Sie beim Kauf auf einige Dinge sehr genau achten.

Viele Mängel sind selbst bei gründlichem Hinsehen nicht sofort ersichtlich.

Feuchte Stellen?

Achten Sie bei Altbauten auf feuchte Stellen oder Wände. Wenn der Verkäufer schon vor der Besichtigung die Fenster geöffnet hat, dann könnte dies darauf hindeuten, dass er entsprechende Gerüche bei der Besichtigung verdecken möchte.

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Für die einen frohe Botschaft – für die anderen schwerwiegende Katastrophe

Seit dem Jahr 2009 kann man in Irland einen extremen Wandel auf dem Immobilienmarkt beobachtet. Immobilien sind hier mittlerweile um bis zu 40 Prozent günstiger geworden.

Was für die einen eine Wohltat ist, ist für die Besitzer der Immobilien nahezu eine Katastrophe. Die Finanzkrise hat nicht nur auf den amerikanischen Immobilienmarkt eine extrem negative Auswirkung, sondern auch auf die weltweite Immobilienwirtschaft. weiterlesen »

Sie sind auf der Suche nach einer langfristigen Geldanlage? Haben Sie dabei schon einmal an schwedische Immobilien gedacht?

Möglicherweise nicht, denn Schweden hat als Standort von Immobilieninvestments mit einer Reihe von Vorurteilen zu kämpfen. Zu abgelegen, zu teuer – das sind die Gedanken, die viele mit dem viertgrößten Land Europas verbinden.

Dabei beträgt der Durchschnittspreis von schwedischen Eigenheimen nur etwa 155.000 Euro. Der Einstieg in diesen Markt ist also durchaus eine Überlegung wert. weiterlesen »

Wenn Sie sich für den Kauf einer Immobilie entscheiden, ist dies ein komplexer Vorgang und hängt von vielen Faktoren ab.

Von Ihren Lebensumständen, Ihren Zielen und nicht zuletzt von Ihren Vermögenswerten.

Die richtige Planung ist alles

Das Sprichwort „Planung ist das halbe Leben“, trifft gerade bei der Immobilien-Planung zu.

Wenn Sie durch den Erwerb von Immobilien Steuern sparen möchten, sollten Sie ganz anders planen, als wenn Sie für Ihre Familie ein Heim suchen. Grundsätzlich sollte Immobilienerwerb für Sie nur dann in Frage kommen, wenn die dazu nötigen Geldmittel vorhanden sind. Zudem stellt sich die Frage nach der Vorgehensweise – wie finden Sie eine passende Immobilie? Hier macht es ggf. Sinn, einen fähigen Immobilienmakler zu konsultiern. weiterlesen »

Der “Sunshine State” Florida lockt mit tollen Stränden und herrlichem Wetter. Früher einmal waren es vor allem ältere Leute, die sich den Bundesstaat in den USA als Altersruhesitz auserkoren haben. Heute sind es auch jüngere Menschen, die auswandern wollen, das Abenteuer suchen und noch einmal ganz von vorn in ihrem Traumland anfangen wollen.

Warum also nicht das eigene Haus kaufen und damit, zumindest was den Wohnsitz angeht, auf Nummer sicher gehen?

Zuerst einmal muss aber eine neue Bleibe gesucht werden – entweder für immer oder als Ferienobjekt.

Doch hierbei sind einige Punkte zu beachten, die im Folgenden einmal kurz erläutert werden sollen: weiterlesen »


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