Artikel der ‘Knigge’ Rubrik

GeschäftsbriefKundenorientierte Korrespondenz sollte kurz, konkret und positiv sein. Die Praxis zeigt aber: Es fällt vielen Menschen schwer, beim Schreiben den richtigen Ton zu treffen. Dabei sollte sich jeder bewusst machen, dass schlecht geschriebene Briefe oder E-Mails am Ende sein Image als Profi schädigen können. Ob Projektbewerbung, Informationsbrief, Mahnung oder Akquisitionsanschreiben – jeder kleinste Fehler kann teuer werden. Die Korrespondenz doch einfach mal von einer unabhängigen Person prüfen lassen, kann sich lohnen – ebenso wie das Beherzigen von ein paar Tipps.

Neun Punkte für den Geschäftsbrief

In der Praxis schreibt man meist eine E-Mail, hin und wieder kommt man aber um die Printversion der Geschäftskorrespondenz nicht herum, z. B. bei Rechnungen oder Mahnungen. Generell sollte man geschäftliche Korrespondenz auf folgende Punkte checken:

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GeschäftsessenDamit Ihr Geschäftsessen ein voller Erfolg wird, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:

1. Überlegen Sie, welche Zielsetzung sich aus Ihrer Restaurantwahl ablesen lässt. Teures Sternerestaurant kann bedeuten, dass sich die Wahl in Ihren Preisen niederschlägt.

2. Prüfen Sie (eventuell über die Sekretärin), in welchem Umfeld Ihr Gast sich wohlfühlt. Lassen Sie sich auch über die Lieblingsspeisen informieren. Ist Ihr Kunde eventuell Vegetarier oder Diabetiker?

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Die Form

Im Gegensatz zum Privatleben, wo man Einladungen häufig von Hand schreibt oder telefonisch ausspricht,Veranstaltungen werden geschäftliche Einladungsschreiben meist gedruckt oder als persönlicher Einladungsbrief mittels PC gestaltet. Die Entscheidung, welche Form gewählt wird, hängt als erstes von der Art der Veranstaltung ab. Je offizieller eine Feier ist, umso eher wird einer gedruckten Einladungskarte der Vorzug gegeben. Für Geschäftsjubiläen oder Festakte beispielsweise wählt man fast immer die gedruckte Form. Selbstverständlich hängt diese Entscheidung auch von der Art der Firma ab. Zur Eröffnung eines Computerladens zum Beispiel ist der auf dem PC erstellte persönliche Einladungsbrief im Sinne der Corporate Identity bestimmt nicht falsch. Eine Druckerei hingegen wird mit einer außergewöhnlich gestalteten gedruckten Einladung zum Firmenjubiläum gleichzeitig die eigenen qualitativen Möglichkeiten beweisen wollen.

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1. Blickkontakt während des Gesprächs

Verbale Kommunikation

In unserem Kulturkreis ist der Blickkontakt während eines Gespräches ungeheuer wichtig. Wer einem Gesprächspartner in die Augen schauen kann, gilt als offen, selbstsicher und ehrlich. Das permanente Vorbeischauen am anderen erweckt hingegen ein Gefühl von Unsicherheit und Desinteresse. Wird der Blick anstatt auf die Augen und das dazugehörige Gesichtsdreieck auf den Mund gelenkt und verweilt er dort gar, dann fühlt sich der so Angeschaute zumindest irritiert, wenn er nicht sogar verärgert ist.

Auch ein zu lange gehaltener Blickkontakt kann abwehrende Gefühle erwecken, wobei die nach ungeschriebenen Gesetzen tolerierte Zeitdauer von Situation zu Situation unterschiedlich ist. Auf der Straße beispielsweise erwarten wir von fremden Menschen, dass sie schnellstens wieder wegschauen. Blickt uns dort jemand länger an, erweckt das in uns sofort die Frage: Kennt die oder der mich? oder Muss ich die oder den kennen? Ein zu lange gehaltener Blickkontakt kann dort sogar bedrohlich wirken. In vielen Situationen erwarten wir auch, dass überhaupt kein Blickkontakt hergestellt wird. Dies ist besonders in engen Räumen der Fall, die wir mit Fremden teilen müssen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist ein Fahrstuhl. Wir bemühen uns, unsere Augen auf Dinge wie die Stockwerkanzeige oder das unvermeidliche Schild “Aufzug im Brandfall nicht benutzen” zu lenken, obwohl es absolut langweilig ist, darauf zu schauen. Treffen sich wider Erwarten doch zwei Augenpaare, sehen wir so schnell wie möglich weg und versuchen zusätzlich oft durch ein flüchtiges Lächeln anzudeuten: Entschuldigung, ich will gar nichts von lhnen. Das war nur ein Versehen. weiterlesen »

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Sie ist im Beruf genauso wichtig wie privat. Jemanden warten zu lassen, vermittelt in vielen Ländern das Gefühl von Missachtung. Außerdem kommt im geschäftlichen Ablauf noch hinzu, dass ganze Tagespläne durcheinandergeraten können, wenn nur ein einziger der nacheinander geplanten Termine unpünktlich beendet wird. Dies bedeutet, dass auch höfliche Kunden pünktlich sind und nicht nur Geschäftspartner, die beispielsweise das Ziel vor Augen haben, etwas zu verkaufen.

busy businessmanAuch bei bester Planung und stetem Bemühen um Pünktlichkeit ist es nicht immer zu vermeiden, dass es zu Verschiebungen kommt. Das Mindeste ist dann eine Entschuldigung, besser noch eine Information vorab. Sobald abzusehen ist, dass eine Verabredung nicht mehr zeitgerecht eingehalten werden kann, sollte der Gesprächspartner benachrichtigt werden. Freundlicherweise bietet der sich Verspätende von sich aus an, einen neuen Termin zu vereinbaren, falls die zeitliche Verschiebung den Terminplan des anderen zu sehr durcheinander bringt. Bei unvorhersehbaren Schwierigkeiten wird der Empfangende selbstverständlich versuchen, trotz Verzögerung den Termin noch irgendwie dazwischen zuschieben. Hat sich beispielsweise eine Besucherin aus einer anderen Stadt wegen schlechter, winterlicher Straßenverhältnisse entschlossen, den Zug zu nehmen, um trotzdem mit Sicherheit pünktlich zu sein, und hat genau dieser nun eine beträchtliche Verspätung, kann das wirklich nicht mehr auf das Konto Nachlässigkeit gebucht werden.

Artikelfoto © Gabi Moisa – Fotolia.com

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Wie eingangs schon erwähnt, gibt es seitens des Kunden eine gewisse Erwartungshaltung in Bezug auf die Kleidung bestimmter Berufsgruppen. Dementsprechend herrschen in vielen Betrieben ungeschriebene “Kleidergesetze“, die zu übertreten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht sonderlich klug ist.businessman suit & tie

Zum Glück bietet die Vielfalt der heutigen Mode trotzdem die Chance, dass sich jeder individuell dem persönlichen Typ entsprechend kleiden kann, ohne den gewünschten Rahmen zu sprengen. Dieser ist natürlich sehr unterschiedlich. Während der Besitzer einer Modeboutique für junge Leute vielleicht wünscht, dass seine Verkäuferinnen und Verkäufer so supermodisch wie eben möglich bis hin zu “flippig” gekleidet erscheinen, um dem Geschäftsimage zu entsprechen, würde das gleiche Outfit, getragen von der Sekretärin des Generaldirektors eines Großkonzerns, diesen voraussichtlich entsetzen und auf viele Kunden nicht minder schockierend wirken.

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Dass Fräulein out ist,Business sale hat sich inzwischen herumgesprochen. Nur wenn eine Frau darauf besteht – bei älteren Damen ist das manchmal der Fall – sollte diese Anrede noch gebraucht werden. Frau und Herr sind in Deutschland die gängigen Formen, bei denen akademische Titel, wenn vorhanden, mit genannt werden.

Mehrere Titel

Hat jemand mehrere Titel, wird in der Anrede davon nur der höchste gewählt. Aus Frau Professor Dr. Dr. Karin Feibel wird also Frau Professor Feibel. Die seit kurzem auch mögliche weibliche Form “Professorin” hat sich zwar noch nicht überall durchgesetzt, gilt aber nicht mehr als falsch.

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vorstellung_grSelbstverständlich braucht sich nicht jeder im Berufsleben jedem Kunden vorzustellen. Von Verkäuferinnen und Verkäufern in Einzelhandelsgeschäften, von Zug- oder Flugbegleitern beispielsweise erwartet das niemand. Aber immer dort, wo längere Gespräche und Verhandlungen stattfinden sollen, ist es üblich.

Die Selbstvorstellung

Für die Selbstvorstellung gibt es mehrere Möglichkeiten der Formulierung. Die Formen:

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Joined in business“Interessiere Dich für andere, wenn Du haben willst, dass andere sich für Dich interessieren. Respektiere Dich selbst, wenn Du willst, dass andere Dich respektieren sollen.”

Adolph Freiherr von Knigge

Wer reicht wem die Hand?

Die traditionelle Regel gab hierfür, genauso wie für das Vorstellen alter Art (siehe dort), die Begriffe “höher gesteIIt“ und “niedriger gesteIIt“ als Hilfe zum Finden der Reihenfolge an. Auch wenn wir in der heutigen Zeit diese Worte eigentlich nur noch mit Anführungszeichen benutzen, wird im beruflichen Miteinander – im Gegensatz zum Privatleben – die Betriebshierarchie nach wie vor beachtet. Ein Azubi sollte zum Beispiel nicht dem Chef die Hand hinstrecken, sondern abwarten, ob dieser überhaupt eine Begrüßung mit Handschlag wünscht. weiterlesen »

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