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	<title>gentleys &#187; Knigge</title>
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	<description>Der Ratgeber für den Mann</description>
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		<title>Zu Tisch, bitte: Die 9 wichtigsten Etikette-Regeln</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Abstoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Dinner]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich beim Business-Dinner nicht den Kopf über die richtigen Tischsitten zerbrechen muss, kann sich viel besser auf den  eigentlichen Inhalt des Geschäftstermins konzentrieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gentleys.com/wp-content/uploads/zu_tisch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8095" title="table set" src="http://gentleys.com/wp-content/uploads/zu_tisch-300x225.jpg" alt="" width="269" height="202" /></a>Wer sich beim Business-Dinner nicht den Kopf über die richtigen Tischsitten zerbrechen muss, kann sich viel besser auf den  eigentlichen Inhalt des Geschäftstermins konzentrieren.</p>
<p>Und je öfter Sie die folgenden Regeln trainieren, desto leichter fallen sie Ihnen beim nächsten offiziellen Essen. Also fangen Sie am besten heute mit dem Üben an – auch zu Hause.<span id="more-8089"></span></p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 1</h3>
<p>Legen Sie die Serviette auf den Schoß, bevor Sie die Speisekarte zur Hand nehmen. Bei einem vorbestellten Menü in größerer Runde legen Sie die Serviette spätestens auf den Schoß, wenn der erste Gang serviert wird.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 2</h3>
<p>Auch wenn der Hunger noch so groß ist: der Brotkorb sollte nicht schon vor der Weinbestellung leer gegessen sein. Grundsätzlich sind Brot und Butter Beilagen zur Vorspeise. Nach dem ersten Schluck Wein kann man aber schon mal zugreifen.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 3</h3>
<p>Ganz wichtig: Brot wird gebrochen, nicht geschnitten. Brechen Sie mundgerechte Stücke ab und bestreichen Sie diese dann mit der Butter. Das kleine Buttermesser bleibt übrigens immer auf dem Brotteller.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 4</h3>
<p>Das bekannte „Guten Appetit!“ ist out.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 5</h3>
<p>Ob Sie bestimmte Speisen mit den Fingern essen dürfen erkennen Sie daran, dass eine Fingerschale zur Verfügung steht. Wenn nicht, müssen Sie Messer und Gabel einsetzen.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 6</h3>
<p>Haben Sie das Besteck erst mal benutzt, darf es den Tisch nicht mehr berühren – auch nicht auf dem Tellerrand abgestützt.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 7</h3>
<p>Wird Ihnen z.B. ein Krabbencocktail oder ein Eis auf einem Unterteller serviert, legen Sie später das benutzte Besteck auf dem Teller ab. Bitte lassen Sie auch den Suppen-, Kaffee- oder Teelöffel nicht in der Tasse.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 8</h3>
<p>Probieren Sie erst die Speisen, bevor Sie würzen. Ob es sich beim Würzen um Salz, Pfeffer oder anderes handelt, ist gleichermaßen stillos.</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Regel Nr. 9</h3>
<p>Kommt es trotz größter Vorsicht zu einem Malheur, bleibt man souverän und macht keinen großen Wirbel darum. Bei einer runter gefallenen Gabel lässt man sich vom Kellner einfach eine Neue bringen und sollte ein umgestoßenes Glas den Anzug des Tischnachbarn treffen, entschuldigt man sich und bietet natürlich eine Reinigung an.</p>
<p>Text: <a href="http://www.korrekt.de/" target="_blank">Anke Quittschau und Christina Tabernig</a></p>
<p><strong>Lesen Sie mehr zum Thema „Erfolg durch gutes Benehmen“ in <a href="http://www.gdigest.com/gentleys-das-besondere-buchgeschenk-p-1475.html" target="_blank">Gentleys – dem besonderen Buchgeschenk. </a></strong></p>
<p>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/2050279" target="_blank">Carlos Caetano</a> – Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Perfektes Verhalten in der Oper &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://gentleys.com/perfektes-verhalten-in-der-oper-teil-2/</link>
		<comments>http://gentleys.com/perfektes-verhalten-in-der-oper-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Abstoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Oper]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es in Teil 1 unseres Artikels bereits um die Punkte "Garderobe", "Sitzplatz" und "Unpünktlichkeit" ging, widmen wir uns nun den folgenden Bereichen und geben Tipps, wie Sie sich in der Oper perfekt verhalten:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es in Teil 1 unseres Artikels bereits um die Punkte &#8220;Garderobe&#8221;, &#8220;Sitzplatz&#8221; und &#8220;Unpünktlichkeit&#8221; ging, widmen wir uns nun den folgenden Bereichen und geben weitere Tipps, wie Sie sich in der Oper perfekt verhalten:<span id="more-7875"></span></p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Während der Vorstellung:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Auch hier gilt absolute Rücksicht gegenüber Künstlern und Publikum. Bleiben Sie ruhig, auch wenn es Ihnen nicht gefällt. Die Oper ist kein Kino, deshalb haben Speisen und Getränke im Zuschauerraum nichts zu suchen.</p>
<p><a href="http://gentleys.com/wp-content/uploads/oper_verhalten_2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7888" title="cantonese opera dummy" src="http://gentleys.com/wp-content/uploads/oper_verhalten_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Einzige Ausnahme: ein Hustenbonbon, das ein Kratzen im Hals lindert. Husten lässt sich letztendlich nicht vermeiden – wenn Sie es versuchen, wird es nur noch schlimmer. Wer krank ist, sollte den Opernbesuch einfach absagen, um andere Zuschauer nicht zu stören.</p>
<p>Applaudiert wird grundsätzlich, wenn der Dirigent ans Pult tritt und wenn er sich zum Publikum umdreht beziehungsweise sich der  Vorhang senkt. Szenenapplaus ist in der Oper nicht angebracht. Verleihen Sie Ihrer Begeisterung am Ende der Vorstellung Ausdruck.</p>
<p>Wenn es Ihnen nicht gefallen hat, sind Buhen und Pfiffe nicht angebracht, Ihren Unmut können Sie schriftlich gegenüber der   Intendanz äußern. Bleiben Sie ruhig sitzen und verlassen Sie nicht die Räume, während die Künstler noch den Applaus entgegennehmen.</p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Störenfriede:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Wenn sich andere Zuschauer nicht an die genannten Regeln halten und Sie sich gestört fühlen, dürfen Sie sie leise darauf aufmerksam machen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an das Ordnungspersonal.</p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Pause:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Rauchen Sie nur dort, wo es erlaubt ist, stehen Sie geduldig an der Toilette an und geben Sie Trinkgeld. Es lohnt sich Snacks und  Getränke vorzubestellen, das ist bei den meisten Opernhäusern möglich, so ersparen Sie sich längere Wartezeiten.</p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Die schlimmsten Fauxpas:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Handyklingeln und jegliche andere Geräuschbelästigung sollten Sie dringend vermeiden, wenn Sie erhobenen Hauptes aus der Oper gehen möchten. Auch Fotografieren, besonders mit Blitz ist absolut unangebracht, denn es kann die Künstler erschrecken.</p>
<p>Lesen Sie mehr zum Thema “Erfolg durch gutes Benehmen“ in <strong><a href="http://www.gdigest.com/gentleys-das-besondere-buchgeschenk-p-1475.html" target="_blank">&#8220;Gentleys&#8221; – dem besonderen Buchgeschenk</a></strong>.</p>
<p>Artikelfoto ©<a href="http://de.fotolia.com/id/23002173" target="_blank"> leungchopan</a> – Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Perfektes Verhalten in der Oper – Teil 1</title>
		<link>http://gentleys.com/perfektes-verhalten-in-der-oper-%e2%80%93-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Abstoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge]]></category>
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		<description><![CDATA[Große Arien und bombastische Gefühle sind eigentlich nicht Ihr Thema, aber nun sind Sie im Rahmen eines Tagungsprogramms zum Opernbesuch verpflichtet? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://gentleys.com/wp-content/uploads/oper_verhalten.jpg"><br />
</a></h2>
<p><a href="http://gentleys.com/wp-content/uploads/oper_verhalten.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7825" title="opéra" src="http://gentleys.com/wp-content/uploads/oper_verhalten-300x200.jpg" alt="" width="265" height="177" /></a>Große Arien und bombastische Gefühle sind eigentlich nicht Ihr Thema, aber nun sind Sie im Rahmen eines Tagungsprogramms zum Opernbesuch verpflichtet?</p>
<p>Sie haben gerade Ihre Liebe zu Mozart entdeckt und möchten die Zauberflöte live erleben, haben aber bisher<br />
keine Erfahrung mit Opernbesuchen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">So bewahren Sie sich vor peinlichen Fettnäpfchen und erleben garantiert einen gelungenen Kunstgenuss und schönen Opernabend:<span id="more-7815"></span></span></p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">An der Garderobe:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Geben Sie grundsätzlich die Mäntel und auch größere Taschen an der Garderobe ab, so können Sie und Ihre Sitznachbarn die Oper unbeschwert genießen und die Reihen bleiben frei von „Gepäck“.</p>
<p>Hier ist außerdem noch Platz für traditionelles Rollenverhalten: Zunächst helfen Sie der Dame aus dem Mantel, dann legen Sie selbst ab.<br />
Nach der Vorstellung schlüpfen Sie zuerst in den Mantel, um die Hände frei zu haben und der Dame behilflich zu sein.</p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Der Sitzplatz:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Platzanweiser wissen am besten, wie Sie zu Ihrem Sitz gelangen, lassen Sie sich also helfen. Haben Sie einen Platz in der Mitte, warten Sie möglichst nicht bis zur letzten Minute, denn dann müssen Sie an allen anderen vorbei, die Ihren Platz bereits eingenommen haben.</p>
<p>Höflichkeit und Vorsicht sind oberste Gebote. Selbstverständlich stehen Sie auf, um anderen das Gehen durch die Reihen zu erleichtern. Und wenn Sie selbst sich durch die Reihen schlängeln, wenden Sie den Sitzenden niemals das Gesäß zu!</p>
<ul>
<li>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Unpünktlichkeit:</span></h3>
</li>
</ul>
<p>Wer zu spät kommt, sollte dem Publikum nicht die Oper verderben und die Konzentration stören. In den  meisten Häusern erfolgt der Späteinlass nur zu bestimmten Situationen. Entschuldigen Sie sich bei den bereits platzierten Zuschauern, wenn diese für Sie aufstehen müssen.</p>
<p>Manchmal dürfen unpünktliche Zuschauer erst nach der Pause eintreten. Das ist nur fair, machen Sie also  keine Szene.</p>
<p><strong>Teil 2 folgt.</strong></p>
<p><strong>Lesen Sie mehr zum Thema &#8220;Erfolg durch gutes Benehmen“ in <a href="http://www.gdigest.com/gentleys-das-besondere-buchgeschenk-p-1475.html" target="_blank">Gentleys – dem besonderen Buchgeschenk</a>.</strong></p>
<h6>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/5163520" target="_blank">Laura Lévy</a> – Fotolia.com</h6>
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		</item>
		<item>
		<title>Neun Regeln für geschäftliche Korrespondenz mit Stil</title>
		<link>http://gentleys.com/neun-regeln-fur-geschaftskorrespondenz-mit-stil/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 07:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Quittschau und Christina Tabernig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Akquisitionsanschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[den richtigen Ton treffen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Korrespondenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschäftsbriefe]]></category>
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		<category><![CDATA[Projektbewerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Textaufteilung Geschäftsbrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob E-Mail oder Postbrief, zur Geschäftskorresponenz gehört der richtige Stil eine gute Mischung aus Höflichkeit und Kompetenz. Auch eine indiiduelle Note sollte nicht fehlen. Hier sind die wichtigsten Regeln der Geschäftskorrespondenz für Sie zusammengefasst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1200" title="Geschäftsbrief" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_11812524_XS-300x200.jpg" alt="Geschäftsbrief" width="300" height="200" />Kundenorientierte Korrespondenz sollte kurz, konkret und positiv sein. Die Praxis zeigt aber: Es fällt vielen Menschen schwer, beim Schreiben den richtigen Ton zu treffen. Dabei sollte sich jeder bewusst machen, dass schlecht geschriebene Briefe oder E-Mails am Ende sein Image als Profi schädigen können. Ob Projektbewerbung, Informationsbrief, Mahnung oder Akquisitionsanschreiben – jeder kleinste Fehler kann teuer werden. Die Korrespondenz doch einfach mal von einer unabhängigen Person prüfen lassen, kann sich lohnen – ebenso wie das Beherzigen von ein paar Tipps.</p>
<h3>Neun Punkte für den Geschäftsbrief</h3>
<p>In der Praxis schreibt man meist eine E-Mail, hin und wieder kommt man aber um die Printversion der Geschäftskorrespondenz nicht herum, z. B. bei Rechnungen oder Mahnungen. Generell sollte man geschäftliche Korrespondenz auf folgende Punkte checken:</p>
<p><span id="more-1092"></span></p>
<p><strong>1.</strong> Namen des Empfängers richtig geschrieben? Ergänzen Sie immer ‚Herr’ oder ‚Frau’ zum Namen, denn ohne diesen Zusatz bedeutet es, dass es sich um ein Kind oder Teenager handelt.</p>
<p><strong>2.</strong> Sympathische Anrede gefunden? Statt „Sehr geehrte Damen und Herren“ sagen Sie ruhig mal „Guten Tag, Herr Meier“ oder in Bayern auch „Grüß Gott, Herr Becker“.</p>
<p><strong>3.</strong> Keine Belehrungen („… sollten Sie beachten…“) oder Befehlston („… müssen Sie bis zum…“)?</p>
<p><strong>4.</strong> Übersichtliche Textaufteilung gegeben?</p>
<p><strong>5.</strong> Beim Brief: Blatt nicht zu voll? (Leser ermüdet sonst sehr schnell)</p>
<p><strong>6.</strong> Individuelle Schlussformel genutzt? Die meisten Briefe enden mit „Mit freundlichen Grüßen“. Differenzieren Sie sich mit Formulierungen wie „Herzliche…, beste…, sonnige Grüße vom Bodensee,…“ oder beziehen Sie sich auf aktuelle Anlässe wie „Mit sommerlichen Grüßen“.</p>
<p><strong>7.</strong> Nicht zu viele Fachausdrücke oder Fremdwörter benutzt? Sprechen Sie nicht von „maßgeschneiderten Solutions“ oder einem „erwarteten Statement“, auch wenn es schon fast Umgangssprache geworden ist.</p>
<p><strong>8.</strong> Beim Brief: Eigener Name unter der Unterschrift wiederholt?</p>
<p><strong>9.</strong> Anlagen explizit benannt? (Erleichtert das Zuordnen)</p>
<h3>Der richtige Ton bei unangenehmen Themen</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Sind Mahnungen und Erinnerungen nur mit juristischen Phrasen wirksam? Nein! Denn die Rechtskräftigkeit einer Erinnerung hängt nicht von einem unfreundlichen Ton ab. Vielmehr gehört zu einem professionellen Auftreten auch ein fairer, kooperativer Schreibstil. Und das geht auch bei unangenehmen Themen:</p>
<p> Setzen Sie auf eine persönliche, emotionale Ansprache schon im Betreff. Z.B.: „Haben Sie unsere Vereinbarung vergessen?“ statt „Mahnung“.</p>
<p> Formulieren Sie deutlich Ihre Forderung, bleiben Sie aber freundlich im Ton: „… bestimmt hat sich Ihre Zahlung mit meinem Brief gekreuzt. Bitte überprüfen Sie zur Sicherheit noch mal Ihre Verbindlichkeiten.“ Oder „Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass auch ich auf pünktlichen Zahlungseingang angewiesen bin.“</p>
<p> Machen Sie ein Kontakt- und Kooperationsangebot: „Falls es besondere Probleme geben sollte, rufen Sie mich bitte an, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.“</p>
<p> Aktivieren Sie für die Zukunft, denn Sie möchten ja weiterhin Geschäfte mit diesem Kunden machen. Beispiel: „Bitte erweisen Sie sich weiterhin als zuverlässiger Partner.“</p>
<h3>Besondere Regeln für den E-Mail-Verkehr</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Anzahl der Geschäftsbriefe hat durch den Einsatz von E-Mails erheblich abgenommen. Dies ist aber kein Grund dafür, dem Inhalt und dem Stil einer E-Mail weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Für die E-Mail-Korrespondenz gelten besondere Regeln:</p>
<p> Schreiben Sie einen Zwischenbescheid, wenn Sie die E-Mail nicht sofort beantworten können. Nennen Sie einen Termin für die ausführliche Antwort.</p>
<p> Bearbeiten Sie Ihre Mails täglich. Die Nutzer eines schnellen Mediums erwarten auch eine schnelle Antwort.</p>
<p> Benutzen Sie keine Abkürzungen wie „mfG&#8221;, „fyi“, „thx“ oder „asap“ – sie sind nicht jedem bekannt.</p>
<p> Füllen Sie immer den ‚Betreff’ mit einer aussagenkräftigen Beschreibung des Inhaltes der E-Mail aus.</p>
<p> Verzichten Sie niemals auf eine korrekte Anrede und Verabschiedung. So viel Zeit muss sein.</p>
<p> Nennen Sie immer die kompletten Absenderdaten (Anschrift, Telefon, Fax) am Ende einer E-Mail, damit der Empfänger den Antwortweg frei wählen kann.</p>
<p>Einen besonders schlechten Eindruck hinterlässt der, der auf einen Brief oder eine E-Mail nicht zeitnah oder überhaupt nicht antwortet. Die erwartete Antwortzeit bei einer E-Mail beträgt zwei Geschäftstage, bei einem Brief eine Woche. Wer innerhalb dieser Zeit keine endgültige Antwort geben kann, sollte unbedingt einen Zwischenbescheid versenden.</p>
<h3>Vorsprung mit dem richtigen Stil</h3>
<p>Der richtige Stil in der Korrespondenz gehört heute ebenso zu den modernen Umgangsformen wie das persönliche Auftreten beim Kunden. Man kommt bei anderen einfach besser an, wenn man bestimmte Regeln beachtet. Auch wenn hinter ungeschickten Formulierungen oder Nachlässigkeiten beim Inhalt keine böse Absicht stecken, es kann das Verhältnis zum Empfänger empfindlich stören. Um nicht in solche „Fallstricke“ zu geraten, kann es ausgesprochen nützlich sein, eine unabhängige Person die Korrespondenz einmal prüfen zu lassen und eventuell sogar eigens angefertigte Textbausteine zu verwenden.</p>
<address>
</address>
<address>Autoren: Anke Quittschau &amp; Christina Tabernig</address>
<address>-</address>
<address>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/11812524">contrastwerkstatt</a> &#8211; Fotolia.com </address>
<address>-<br />
</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Acht Tipps für erfolgreiche Geschäftsessen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Quittschau und Christina Tabernig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Businessetikette]]></category>
		<category><![CDATA[Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[Gasteber]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsessen erfolgreiches]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsetikette]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln Geschäftsessen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantauswahl Geschäftsessen]]></category>
		<category><![CDATA[Tischregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tischsitten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in den Regeln, Tischsitten und in der Etikette bei Geschäftsessen auskennt und diese befolgt, hat gute Chancen, das Event zu einem geschäftlichen Erfolg werden zu lassen. Sind alle Einzelheiten im Umfeld geklärt und gut vorbereitet, fällt die Steuerung des Termininhaltes um ein Vielfaches leichter. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1203" title="Geschäftsessen" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_16417295_XS-150x150.jpg" alt="Geschäftsessen" width="150" height="150" />Damit Ihr Geschäftsessen ein voller Erfolg wird, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:</p>
<p><strong>1.</strong> Überlegen Sie, welche Zielsetzung sich aus Ihrer Restaurantwahl ablesen lässt. Teures Sternerestaurant kann bedeuten, dass sich die Wahl in Ihren Preisen niederschlägt.</p>
<p><strong>2.</strong> Prüfen Sie (eventuell über die Sekretärin), in welchem Umfeld Ihr Gast sich wohlfühlt. Lassen Sie sich auch über die Lieblingsspeisen informieren. Ist Ihr Kunde eventuell Vegetarier oder Diabetiker?</p>
<p><span id="more-982"></span></p>
<p><strong>3.</strong> Besuchen Sie mit wichtigen Kunden nur Lokalitäten, die Sie kennen und auf die Sie sich hundertprozentig verlassen können.</p>
<p><strong>4.</strong> Wählen Sie einen für beide zentral gelegenen Ort und eine für den Gast günstige Zeit.</p>
<p><strong>5.</strong> Stellen Sie eindeutig klar, dass Sie der Gastgeber sind.</p>
<p><strong>6.</strong> Erscheinen Sie 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin und prüfen Sie die Tischreservierung.</p>
<p><strong>7.</strong> Machen Sie sich bei einer größeren Runde im Vorfeld Gedanken über die Sitzordnung. Ihr Ehrengast sitzt rechts von Ihnen oder Ihnen gegenüber. Die Mitarbeiter beider Seiten sollten so platziert werden, dass fachbezogene Gespräche möglich sind – also nicht den Buchhalter zum Programmierer setzen.</p>
<p><strong>8.</strong> Denken Sie daran: als Gastgeber sind Sie Regisseur. Bei einer Gruppe von mehr als sechs Personen bestellen Sie das Essen vor, im kleineren Kreis geben Sie Ihren Gästen Empfehlungen für die Menüwahl.</p>
<p>Beherrscht man die Regeln und Sitten bei Tisch, ist es ein Leichtes sich auf den Inhalt des Geschäftstermins zu konzentrieren und effektiver, als sich Gedanken über die Kartoffeln auf dem Teller zu machen.</p>
<h3>Die wichtigsten Etikette-Regeln:</h3>
<p> Legen Sie die Serviette auf den Schoß, bevor Sie die Speisekarte zur Hand nehmen. Bei einem vorbestellten Menü in größerer Runde nehmen Sie die Serviette erst, wenn der erste Gang serviert wird.</p>
<p> Auch wenn der Hunger noch so groß ist: der Brotkorb sollte nicht schon vor der Weinbestellung leer gegessen sein. Grundsätzlich sind Brot und Butter Beilagen zur Vorspeise. Nach dem ersten Schluck Wein kann man aber schon mal zugreifen.</p>
<p> Ganz wichtig: Brot wird gebrochen, nicht geschnitten. Brechen Sie mundgerechte Stücke ab und bestreichen Sie diese dann mit der Butter. Das kleine Buttermesser bleibt übrigens immer auf dem Brotteller.</p>
<p> Das bekannte &#8220;Guten Appetit!&#8221; ist out.</p>
<p> Ob Sie bestimmte Speisen mit den Fingern essen dürfen erkennen Sie daran, dass eine Fingerschale zur Verfügung steht. Wenn nicht, müssen Sie Messer und Gabel einsetzen.  Haben Sie das Besteck einmal benutzt, darf es den Tisch nicht mehr berühren – auch nicht auf dem Tellerrand abgestützt.</p>
<p> Wird Ihnen z.B. ein Krabbencocktail oder ein Eis auf einem Unterteller serviert, legen Sie später das benutzte Besteck auf dem Teller ab. Bitte lassen Sie auch den Suppen-, Kaffee- oder Teelöffel nicht in der Tasse.</p>
<p> Probieren Sie erst die Speisen, bevor Sie würzen. Ob es sich beim Würzen um Salz, Pfeffer oder anderes handelt, ist gleichermaßen stillos.</p>
<p>Kommt es trotz größter Vorsicht zu einem Malheur, bleiben Sie souverän und machen Sie keinen großen Wirbel darum. Bei einer runtergefallenen Gabel lassen Sie sich vom Kellner einfach eine neue bringen und sollten Sie mit einem umgestoßenen Glas den Anzug Ihres Tischnachbarn treffen, entschuldigen Sie sich und bieten natürlich eine Reinigung an.</p>
<p>Empfehlen möchten wir Ihnen noch die im März 2005 erschienenen Bücher „<a href="http://www.amazon.de/Business-Knigge-f%C3%BCr-Frauen-Trainingshandbuch/dp/3448065587" target="_blank">Business-Knigge für Frauen</a>“ (ISBN: 3448065587) und „<a href="http://www.amazon.de/Business-Knigge-f%C3%BCr-M%C3%A4nner-Trainingsbuch/dp/3448065579/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1256280716&amp;sr=1-1" target="_blank">Business-Knigge für Männer</a>“ (ISBN: 3448065579). Weitere Informationen unter <a href="http://www.korrekt.de/" target="_blank">http://www.korrekt.de/</a>.</p>
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<address>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/16417295">contrastwerkstatt</a> &#8211; Fotolia.com </address>
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		<title>Geschäftliche Veranstaltungen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thielen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine geschäftliche Veranstaltung soll ein Erfolg werden und allen Beteiligten als besonderes und gut gelungenes Erlebnis positiv in Erinnerung bleiben. Spiegelt sie doch auch das Ansehen und die Pilosophie eines Unternehmens wider. Hier lesen Sie Tipps, welchen Regeln der Etikette eine berufliche Veranstaltung folgen muss. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Form</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Privatleben, wo man Einladungen häufig von Hand schreibt oder telefonisch ausspricht,<img class="alignnone size-medium wp-image-1206" title="Veranstaltungen" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_81149_XS-300x198.jpg" alt="Veranstaltungen" width="240" height="158" /> werden geschäftliche Einladungsschreiben meist gedruckt oder als persönlicher Einladungsbrief mittels PC gestaltet. Die Entscheidung, welche Form gewählt wird, hängt als erstes von der Art der Veranstaltung ab. Je offizieller eine Feier ist, umso eher wird einer gedruckten Einladungskarte der Vorzug gegeben. Für Geschäftsjubiläen oder Festakte beispielsweise wählt man fast immer die gedruckte Form. Selbstverständlich hängt diese Entscheidung auch von der Art der Firma ab. Zur Eröffnung eines Computerladens zum Beispiel ist der auf dem PC erstellte persönliche Einladungsbrief im Sinne der Corporate Identity bestimmt nicht falsch. Eine Druckerei hingegen wird mit einer außergewöhnlich gestalteten gedruckten Einladung zum Firmenjubiläum gleichzeitig die eigenen qualitativen Möglichkeiten beweisen wollen.</p>
<p><span id="more-979"></span></p>
<p>Telefonische Einladungen sind für offizielle Veranstaltungen nur in Form von Vorabanfragen üblich. Besonders wichtige Gäste, auf die man unter keinen Umständen verzichten möchte, oder Personen, die zu einem Anlass eine Rede halten sollen, werden praktischerweise vorher gefragt, welcher Termin für sie günstig ist. Trotzdem verschickt man später zusätzlich noch eine schriftliche Einladung.</p>
<p>Firmeninterne Feiern oder zwanglose Zusammenkünfte können natürlich telefonisch angekündigt werden. Will zum Beispiel eine Abteilung Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen der Firma zu einer Büroparty einladen, mutet es reichlich übertrieben an, wenn dafür Einladungen gedruckt werden. In solchen Fällen sind auch Einladungsfaxe kein Stilbruch. Für offizielle Anlässe hat sich das Fax als Einladungsform allerdings noch nicht durchgesetzt.</p>
<p><strong>Der Inhalt</strong></p>
<p>Zusätzlich zum Datum und zur Uhrzeit der Veranstaltung sollte aus einer Einladung hervorgehen, ob sie zeitlich begrenzt ist, ob der oder die Eingeladene mit Begleitung kommen darf/sollte oder alleine (dies geht meistens aus der Rückantwortkarte hervor, siehe dort), ob es bestimmte Vorstellungen in punkto Kleidung gibt und ob für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt ist. Besonders dann, wenn dies den üblichen Rahmen sprengt. Bei einem Vormittagsempfang zum Beispiel erwarten die Gäste nicht unbedingt mehr als Getränke und ein paar Knabbereien und Kanapees. Will ein Gastgeber seine Gäste bei einem solchen Anlass mit einem opulenten kalt-warmen Büfett verwöhnen, empfiehlt es sich, dies in der Einladung mitzuteilen. Das hilft spätere Stoßseufzer wie: &#8220;Ja, hätte ich das gewusst, wäre ich beim Frühstück etwas zurückhaltender gewesen&#8221; seitens der Gäste vermeiden.</p>
<p>Eine zeitliche Begrenzung in der Einladung bekannt zu geben ist absolut nicht unüblich. „Wir bitten zum Empfang von 11.00 bis 14.00 Uhr“ oder „anlässlich unserer Geschäftseröffnung am 12.12.1996 laden wir Sie von 12.12. bis 20.02 Uhr ganz herzlich ein, mit uns zu feiern“, sind Formulierungen, die nichts an Höflichkeit vermissen lassen. Einladende sollten sich nur bewusst machen, dass eine Von-bis-Formulierung den Gästen automatisch die Freiheit gibt, innerhalb der angegebenen Zeitspanne zu kommen und zu gehen, wann sie möchten. Wer das den Gästen nicht freistellen will, der greift auf die ebenso übliche Form: „Wir laden um&#8230; Uhr ein“ zurück.</p>
<p>Hat ein Gastgeber von den traditionellen Gepflogenheiten abweichende Vorstellungen bezüglich der Kleidung, dann sollte er auch diese Information direkt in die Einladung setzen. Möchte jemand beispielsweise zu seinem Jubiläum nicht alle um sich herum so gekleidet sehen, wie es nach alter Sitte immer noch üblich ist &#8211; nämlich im &#8220;gedeckten Anzug“, also dunkel, dunkler, am dunkelsten &#8211; weil er meint, das sei ja schließlich kein trauriger, sondern ein fröhlicher Anlass, dann hilft ein entsprechender Zusatz. Die Formulierung hierfür muss allerdings jeder selber finden. Die traditionellen Bekleidungsvermerke haben dafür nichts im Angebot, weil so etwas eben früher nicht vorgesehen war.</p>
<p> Straßenanzug</p>
<p> dunkler (schwarzer) Anzug</p>
<p> Smoking (black tie)</p>
<p> Frack (white tie)</p>
<p>Die modernen Formulierungen wie: „sportlich-elegant leger“ oder „festliche Kleidung“ erlauben zwar ein großes Spektrum bei der Kleidung, sind aber auch dementsprechend ungenau. Wer kann dem Wort &#8220;leger“ mit Bestimmtheit entnehmen, ob das nun mit Krawatte oder ohne bedeutet und ob es sich auch auf Jeans und T-Shirt bezieht? Selbsterfundene Bekleidungsvermerke sollten deshalb so genau wie möglich sein. Warum nicht ganz klar zum Ausdruck bringen: Im Jeanslook &#8211; Männer ohne Krawatte zum Beispiel? Das würde helfen, viele Zweifel vom Tisch zu wischen.</p>
<p><strong>Die Antwortkarte</strong></p>
<p>Je größer eine Veranstaltung ist, desto wichtiger sind Antwortkarten. Zur perfekten Organisation ist das Wissen um die genaue Personenzahl unerlässlich. Der besonders höfliche Einladende versieht die Rückantwortkarte über den notwendigen Text hinaus nicht nur mit seiner Adresse im Anschriftenfeld &#8211; um dem Gast Arbeit zu ersparen &#8211; sondern er frankiert die Karte auch. Für den Text gibt es mehrere Möglichkeiten. Vor einer Formulierung sei aber gewarnt: „Ich komme mit. . . Personen“. Erfahrungsgemäß zählt sich ein Teil der Eingeladenen mit dazu, der andere Teil schreibt nur die Zahl derer auf, die mitgebracht werden, ohne sich selbst einzurechnen. Wie groß unter Umständen später beim Fest die Abweichung von der angegebenen Personenzahl sein kann, wird sich jeder ausrechnen können. Deshalb ist es besser, mehrere Spalten zu machen. Die Unterteilung:</p>
<p>O Ich nehme teil.</p>
<p>O Ich bringe. . . Person(en) mit.</p>
<p>O Ich bin verhindert.</p>
<p>zum Beispiel hilft, die eben beschriebenen Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<p><strong>Ehrengäste, Ehrenplätze</strong></p>
<p>Gerade im Berufsleben gibt es viele Anlässe, bei denen ein Ehrengast &#8211; neudeutsch auch VIP genannt &#8211; geladen ist. Gastgeberinnen und Gastgeber sollten Ehrengäste möglichst schon am Eingang persönlich begrüßen und sie zur Veranstaltung und den Ehrenplätzen begleiten. Bei Besuchern aus anderen Städten oder Ländern beginnt diese Begleitung am Bahnhof oder am Flugplatz. Ist dies bei mehreren Ehrengästen nicht von den Gastgebern alleine zu schaffen, dann werden Mitgastgeber &#8211; das können zum Beispiel Mitarbeiter(innen) sein &#8211; gebeten, den Empfang zu übernehmen und die Ehrengäste zum eigentlichen Gastgeber zu führen. Dies bedarf aber immer der Erklärung. Die Verabschiedung &#8211; genauso wichtig wie die Begrüßung &#8211; erfolgt auf die gleiche Weise.</p>
<p>Bei einem Essen gilt nach internationaler Gepflogenheit der Platz rechts neben der Gastgeberin für den männlichen Ehrengast und der rechts vom Gastgeber für den weiblichen als Ehrenplatz. Handelt es sich nicht um ein Paar, sondern eine Einzelperson, wird auch bei anderen Veranstaltungen immer der Platz rechts vom Gastgeber für den Ehrengast reserviert und zwar in einer Stuhlreihe in der Mitte. Dies muss nicht unbedingt immer in der ersten Reihe sein, weil auch erhöhte Plätze &#8211; im Theater beispielsweise kann der beste Platz auch im Rang sein &#8211; als Ehrenplätze gelten. In einem Raum sollte darauf geachtet werden, dass der Platz für den zu ehrenden Gast möglichst gegenüber dem Eingang liegt. Wo dies nicht möglich ist, sollte er oder sie zumindest seitlich zur Tür platziert werden, auf keinen Fall aber mit dem Rücken dorthin. Diese Empfehlung basiert auf alten Sicherheitserwägungen.</p>
<p>Im Auto gibt es situationsbedingt verschiedene Ehrenplätze. In einer Limousine mit Chauffeur, also bei sehr offiziellen Fahrten, ist der Ehrenplatz rechts hinten. In einem zweitürigen Privatwagen wird man dem Ehrengast das Nach-Hinten-Klettern ersparen. Hier ist der Vordersitz der bevorzugte. Vorausgesetzt, der Gast verzichtet nicht von sich aus darauf, weil ihm die Bezeichnung &#8220;Todessitz&#8221; diesen vergällt.</p>
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		<title>Verbale Kommunikation</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thielen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch die verbale Interaktion erfolgt auf beruflicher und privater Ebene nach gesellschaftlich fixierten Kommunikationsregeln. Wer sich daran hält, kann mit Erfolg ein gutes Gespräch führen. Hier werden einige Strategien vorgestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>1. Blickkontakt während des Gesprächs</h3>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1210" title="Verbale Kommunikation" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_1548386_XS-300x199.jpg" alt="Verbale Kommunikation" width="300" height="199" /></p>
<p>In unserem Kulturkreis ist der Blickkontakt während eines Gespräches ungeheuer wichtig. Wer einem Gesprächspartner in die Augen schauen kann, gilt als offen, selbstsicher und ehrlich. Das permanente Vorbeischauen am anderen erweckt hingegen ein Gefühl von Unsicherheit und Desinteresse. Wird der Blick anstatt auf die Augen und das dazugehörige Gesichtsdreieck auf den Mund gelenkt und verweilt er dort gar, dann fühlt sich der so Angeschaute zumindest irritiert, wenn er nicht sogar verärgert ist.</p>
<p>Auch ein zu lange gehaltener Blickkontakt kann abwehrende Gefühle erwecken, wobei die nach ungeschriebenen Gesetzen tolerierte Zeitdauer von Situation zu Situation unterschiedlich ist. Auf der Straße beispielsweise erwarten wir von fremden Menschen, dass sie schnellstens wieder wegschauen. Blickt uns dort jemand länger an, erweckt das in uns sofort die Frage: Kennt die oder der mich? oder Muss ich die oder den kennen? Ein zu lange gehaltener Blickkontakt kann dort sogar bedrohlich wirken. In vielen Situationen erwarten wir auch, dass überhaupt kein Blickkontakt hergestellt wird. Dies ist besonders in engen Räumen der Fall, die wir mit Fremden teilen müssen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist ein Fahrstuhl. Wir bemühen uns, unsere Augen auf Dinge wie die Stockwerkanzeige oder das unvermeidliche Schild &#8220;Aufzug im Brandfall nicht benutzen&#8221; zu lenken, obwohl es absolut langweilig ist, darauf zu schauen. Treffen sich wider Erwarten doch zwei Augenpaare, sehen wir so schnell wie möglich weg und versuchen zusätzlich oft durch ein flüchtiges Lächeln anzudeuten: Entschuldigung, ich will gar nichts von lhnen. Das war nur ein Versehen.<span id="more-975"></span></p>
<p>Während eines Gespräches kann die Dauer des Blickkontaktes relativ lang sein, ohne dass er als störend empfunden wird. Doch auch dann darf kein Anstarren daraus werden. Ein permanenter, unbeweglicher Blick vermittelt Unbehagen. Oft sprechen wir von einem &#8220;festen Blick“, dem wir Positives zuordnen, und einem &#8220;unsteten Blick“, was eher das Gegenteil bedeutet. In Wirklichkeit aber muss auch ein fester Blick unstet sein, nämlich im Sinne von beweglich, lebendig. Da wir unserem Gegenüber nicht in ein Auge sehen, sondern in die Augen schauen, bewegt sich unser Blick ständig von einem zu anderen Auge hin, hin und her. Außerdem wird üblicherweise im Laufe eines Gespräches der Blickkontakt immer wieder abgebrochen und erneuert, um nicht den Eindruck zu erwecken, man fixiere den anderen. Dabei ist es häufig so, dass der Zuhörer den Sprechenden ständig anblickt, während dieser zwischendurch zur Decke, auf schriftliche Unterlagen oder auf die Hände zum Beispiel schaut. Je intensiver ein Sprechender nachdenkt, umso wahrscheinlicher wird er den Augenkontakt unterbrechen.</p>
<h3>2. Konversation</h3>
<p>Immer wieder hört man Stimmen, die den Small Talk verteufeln. &#8220;Seichtes Gewäsch&#8221; heißt es dann, „oberflächliches Blabla&#8221; Das kann stimmen, wenn sich dieses Frage-und-Antwortspiel zum Beispiel auf die nun wirklich abgedroschene Plauderei über das Wetter beschränkt.</p>
<p>Doch sonst sind leichte Gesprächsthemen &#8211; ein weniger negativ belegtes Wort ist Light talk &#8211; ein wichtiger Anfang der Kommunikation zwischen Fremden. Sie schließen außerdem nicht aus, dass sich später nach einer Kennenlernphase auch tiefergehende Gespräche anschließen können. Doch dazu muss man erst mal miteinander warm werden, muss eine Basis aufbauen und Vertrauen entwickeln können &#8211; und das ist mit Schweigen schwer zu erreichen. Deshalb fällt der leichten Konversation die Funktion des &#8220;Eisbrechers&#8221; zu. Dazu bieten sich reichlich Themen an. Hobbys, Sport und aktuelle Ereignisse, Kunst, Urlaubseindrücke, Literatur und Theater- oder Konzerterlebnisse sind noch längst nicht alle Stichpunkte, die beweisen, dass auch Small Talk durchaus kein hirnloses Geschwätz sein muss.</p>
<h3>3. Komplimente</h3>
<p>Genauso, wie es Pro und Kontra zum Thema Small Talk gibt, gilt dies auch für Komplimente. &#8220;Lobende Äußerung, anerkennende Worte&#8221; nennen es die einen, &#8220;Blöden Schmus, unehrliches Süßholzgeraspel&#8221; die anderen. Letzteres ist leicht durchschaubar und bringt nicht allzu viel Positives für zwischenmenschliche Beziehungen &#8211; ja: es kann sogar Ärger erwecken. Ein ehrlich gemeintes Kompliment hingegen, ein Lob für gute Leistung beispielsweise, hilft besonders im beruflichen Alltag, diesen etwas angenehmer zu machen. Wie viel schneller sind wir doch oft bereit, Kritik zu äußern und zu tadeln, anstatt Anerkennung auszusprechen. Zu oft nehmen wir etwas Schönes, gut Gelungenes und Erfreuliches als Selbstverständlichkeit hin. Übertrieben und fadenscheinig wirkende Äußerungen sollten wir aber genauso vermeiden wie verletzende, die wie als Kompliment verkleidete Beleidigungen erscheinen. Wenn die Kollegin flötet: „Also wirklich, meine Liebe, diese neuen weiten Hemden, die du in letzter Zeit trägst, stehen dir ganz ausgezeichnet. Da sieht man dein Übergewicht überhaupt nicht mehr“, verdient sie es nicht, in die Reihe der Komplimentemacher aufgenommen zu werden.</p>
<p>Genauso, wie es gut ist, das Formulieren und Aussprechen eines ehrlichen Lobes zu üben, ist es auch gut, das Annehmen eines Komplimentes zu lernen. Oft wird es aus Unsicherheit und Verlegenheit abgeschwächt oder sogar negiert: „Ach, das war doch gar nicht der Rede wert“, oder „Ich fand das aber gar nicht so toll“ sind Sätze, die nichts von der Freude widerspiegeln, die ein Lob erwecken kann. Sie vermitteln eher das Gefühl, dass es sich gar nicht lohnt, der- oder demjenigen etwas Angenehmes zu sagen. „Vielen Dank für Ihre positiven Worte“, „Wie nett, dass Sie das sagen“, „Danke für das Kompliment“. „lch freue mich darüber“, sind Sätze, die einen Teil der Freude, die der Lobende uns machen wollte, direkt an ihn zurückgeben.</p>
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<address>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/1548386">Franz Pfluegl</a> &#8211; Fotolia.com </address>
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		<title>Pünktlichkeit</title>
		<link>http://gentleys.com/punktlichkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thielen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sich verspäten]]></category>
		<category><![CDATA[Termin verschieben]]></category>
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		<category><![CDATA[warten lassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer unpünktlich ist und auch Nachlässigkeit oder aus eigenem Verschulden jemanden warten lässt, ist unhöflich und rücksichtslos. Das git sowohl im Berufs- wie auch im Privatleben. Kommt es unverschuldet zu einer Verspätung, ist zumindest eine Entschuldigung angebracht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist im Beruf genauso wichtig wie privat. Jemanden warten zu lassen, vermittelt in vielen Ländern das Gefühl von Missachtung. Außerdem kommt im geschäftlichen Ablauf noch hinzu, dass ganze Tagespläne durcheinandergeraten können, wenn nur ein einziger der nacheinander geplanten Termine unpünktlich beendet wird. Dies bedeutet, dass auch höfliche Kunden pünktlich sind und nicht nur Geschäftspartner, die beispielsweise das Ziel vor Augen haben, etwas zu verkaufen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1644" title="busy businessman" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_3184430_XS-300x200.jpg" alt="busy businessman" width="240" height="160" />Auch bei bester Planung und stetem Bemühen um Pünktlichkeit ist es nicht immer zu vermeiden, dass es zu Verschiebungen kommt. Das Mindeste ist dann eine Entschuldigung, besser noch eine Information vorab. Sobald abzusehen ist, dass eine Verabredung nicht mehr zeitgerecht eingehalten werden kann, sollte der Gesprächspartner benachrichtigt werden. Freundlicherweise bietet der sich Verspätende von sich aus an, einen neuen Termin zu vereinbaren, falls die zeitliche Verschiebung den Terminplan des anderen zu sehr durcheinander bringt. Bei unvorhersehbaren Schwierigkeiten wird der Empfangende selbstverständlich versuchen, trotz Verzögerung den Termin noch irgendwie dazwischen zuschieben. Hat sich beispielsweise eine Besucherin aus einer anderen Stadt wegen schlechter, winterlicher Straßenverhältnisse entschlossen, den Zug zu nehmen, um trotzdem mit Sicherheit pünktlich zu sein, und hat genau dieser nun eine beträchtliche Verspätung, kann das wirklich nicht mehr auf das Konto Nachlässigkeit gebucht werden.</p>
<h6>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/3184430">Gabi Moisa</a> &#8211; Fotolia.com</h6>
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		<title>Die Geschäftskleidung</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 09:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thielen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die typische Businesskleidung schließt alles aus, was unter Freizeitmode fällt. Jeans oder Shorts, T-Shirts, Sweatshirts - vom Jogginganzug soll hier gar nicht erst die Rede sein - passen nicht ins Bild einer korrekt gekleideten Geschäftsfrau oder eines Geschäftsmannes.
Generell gilt, die Kleidung sollte immer dem Geschäftsimage des Unternehmens entsprechen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie eingangs schon erwähnt, gibt es seitens des Kunden eine gewisse Erwartungshaltung in Bezug auf die Kleidung bestimmter Berufsgruppen. Dementsprechend herrschen in vielen Betrieben ungeschriebene &#8220;Kleidergesetze“, die zu übertreten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht sonderlich klug ist.<img class="alignnone size-medium wp-image-1648" title="businessman suit &amp; tie" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_43915_XS-300x199.jpg" alt="businessman suit &amp; tie" width="270" height="179" /></p>
<p>Zum Glück bietet die Vielfalt der heutigen Mode trotzdem die Chance, dass sich jeder individuell dem persönlichen Typ entsprechend kleiden kann, ohne den gewünschten Rahmen zu sprengen. Dieser ist natürlich sehr unterschiedlich. Während der Besitzer einer Modeboutique für junge Leute vielleicht wünscht, dass seine Verkäuferinnen und Verkäufer so supermodisch wie eben möglich bis hin zu &#8220;flippig&#8221; gekleidet erscheinen, um dem Geschäftsimage zu entsprechen, würde das gleiche Outfit, getragen von der Sekretärin des Generaldirektors eines Großkonzerns, diesen voraussichtlich entsetzen und auf viele Kunden nicht minder schockierend wirken.</p>
<p><span id="more-968"></span>Für viele Berufe, wie zum Beispiel bei Bankern und in Managementetagen ist traditionelle Kleidung nach wie vor ein Muss. Die typische Businesskleidung schließt alles aus, was unter Freizeitmode fällt. Jeans oder Shorts, T-Shirts, Sweatshirts &#8211; vom Jogginganzug soll hier gar nicht erst die Rede sein &#8211; passen nicht ins Bild einer korrekt gekleideten Geschäftsfrau oder eines Geschäftsmannes.</p>
<p>Die Männer sind gut beraten, wenn sie auch bei bunten Jacketts und, je nach Branche, sogar bei Kombinationen Vorsicht walten lassen. Ein dunkler Anzug, uni oder mit Nadelstreifen, wird mit einem höchstens pastellfarbenen Hemd, besser noch einem weißen und einer nicht zu knalligen Krawatte kombiniert. Zum Anzug farblich harmonierende Strümpfe und nicht zu derbe Lederschuhe runden das Bild ab.</p>
<p>Mit Schmuck sollte nicht nur der Businessman sparsam umgehen. Accessoires sollten dezent sein, ebenso das Parfum. Zuviel Duft, der sich wie eine Dunstglocke über Besucher und Kollegen legt, erhöht den Beliebtheitsgrad sicher nicht.</p>
<h6>Artikelfoto © <a href="http://de.fotolia.com/id/12654642">Norman Pogson</a> &#8211; Fotolia.com</h6>
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		<title>Die Anrede</title>
		<link>http://gentleys.com/die-anrede/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 09:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Thielen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder, der etwas auf sich hält und der darauf bedacht ist, sein eigenes Image zu pflegen, sollte die Regeln der korrekten Anrede sicher beherrschen. Ungeschickte Anredeformen kommen weder beruflich noch privat gut an. Hier ist eine Übersicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass <em>Fräulein</em> out ist,<strong><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1653" title="Business sale" src="http://maennerguide.com/wp-content/uploads/Fotolia_4971078_XS-150x150.jpg" alt="Business sale" width="150" height="150" /></strong> hat sich inzwischen herumgesprochen. Nur wenn eine Frau darauf besteht &#8211; bei älteren Damen ist das manchmal der Fall &#8211; sollte diese Anrede noch gebraucht werden. Frau und Herr sind in Deutschland die gängigen Formen, bei denen akademische Titel, wenn vorhanden, mit genannt werden.<strong><br />
</strong></p>
<h3>Mehrere Titel</h3>
<p>Hat jemand mehrere Titel, wird in der Anrede davon nur der höchste gewählt. Aus Frau Professor Dr. Dr. Karin Feibel wird also Frau Professor Feibel. Die seit kurzem auch mögliche weibliche Form &#8220;Professorin&#8221; hat sich zwar noch nicht überall durchgesetzt, gilt aber nicht mehr als falsch.</p>
<p><span id="more-963"></span></p>
<p>Akademische Titel stehen grundsätzlich nur dem zu, der promoviert hat. Die frühere Angewohnheit, die Ehefrau eines Doktors mit Frau Doktor anzusprechen, ist überholt, und auch der umgekehrte Fall &#8211; dem Mann den Titel der Ehefrau einfach &#8220;zu schenken&#8221;- hat sich nicht eingebürgert. Akademische Titel werden in der Anrede generell mitgenannt. Erst wenn ein/e Titelträger/in von sich aus darum bittet, nur mit dem Namen angesprochen zu werden, geht der höfliche Gesprächspartner dazu über.</p>
<p>Funktions-, Berufs- und Beamtentitel werden üblicherweise nur noch dann gebraucht, wenn die betreffende Person offiziell in der damit verbundenen Funktion auftritt. Wenn also zum Beispiel ein Oberstadtdirektor bei der Einweihung eines öffentlichen Gebäudes begrüßt wird, ist es richtig, ihn mit den Worten einzuführen: Ich freue mich, Herrn Oberstadtdirektor Doktor Niemann als Eröffnungsredner begrüßen zu dürfen. Kauft derselbe Herr drei Stunden später in seiner Stammboutique einen neuen Anzug, ist es durchaus korrekt, ihn mit: Guten Tag, Herr Doktor Niemann zu empfangen. Anreden wie Frau Lehrerin, Herr Oberamtmann oder Frau Diplomingenieurin werden in Deutschland inzwischen durch den Namen ersetzt. Ob innerhalb einer Firma der Chef mit Herr Direktor angesprochen wird, hängt von der Entscheidung des Einzelnen ab. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass auch hier immer mehr der Wunsch geäußert wird, zum Namen überzugehen.</p>
<h3>Doppelnamen</h3>
<p>Doppelnamen sollten immer beachtet werden. Besonders Frauen, die sich zu einem solchen entschlossen haben, legen zum Teil großen Wert darauf, ihn auch komplett zu hören. Dies gilt besonders für die schriftliche Form.</p>
<h3>Adelstitel</h3>
<p>Für Adelstitel gilt das Gleiche wie für akademische Titel: Sie werden mit ausgesprochen, solange eine Titelträgerin oder ein Titelträger nicht von sich aus sagt: Ich möchte lieber mit Frau von Geranienburg, Herr Meyer zu Bültmann angesprochen werden. Im Geschäftsleben ist es empfehlenswert, sich zu erkundigen, welche Anredeform gewünscht wird, weil es hier große Unterschiede gibt. Längst nicht jeder Prinz oder jede Fürstin zum Beispiel möchte mit ihrem Titel oder sogar mit Hoheit angeredet werden. Wenn doch, entfällt der Zusatz Herr oder Frau. Guten Tag, Gräfin Thiesenhausen oder Prinz Henrichsburg, darf ich Ihnen einen Tee anbieten? ist die korrekte Form. Freifrau und Freiherr werden nur im Schriftverkehr bei der Adresse und auf Visitenkarten zum Beispiel gebraucht. In der Anrede wird daraus, je nach Region, Frau (Herr) von Hagedorn oder Baron(in) Hagedorn, ohne das von.</p>
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