Die Forschung zeigt: Bei unserem Gegenüber achten wir, nachdem wir Augen und Mund beurteilt haben, sofort auf die Haare. Haare sind nicht nur ein Zeichen für Jugendlichkeit, sondern auch für Gesundheit. Besonders Männer leiden jedoch häufig unter rückgängigem Haarwachstum. Natürlich wird mit dem Alter auch das Haar auf dem Kopf lichter doch nicht selten ist der Grund für rückgängiges Haarwachstum in falscher Ernährung oder Pflege zu suchen. Um ein gesundes Haarwachstum sicher stellen, sollte Sie die folgende 5 Tipps beachten.

1. Proteine für die Pracht

Proteine setzten sich aus Aminosäuren zusammen, welche essentiell für den Aufbau von Zellen, also auch das Haarwachstum, sind. Ganze 11 von insgesamt 20 Aminosäuren kann unser Körper nicht selbst bilden. Daher sollten diese täglich in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein Mangel an wichtigen Proteinen wird erst nach mehreren Wochen augenscheinlich. Die Haare wachen langsamer, werden dünner, spröder oder fallen sogar aus.
Die besten Quellen für die für das Haarwachstum so wichtigen Proteine sind mageres Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Soja, Nüsse, Körner und Samen. Mindestens 15 % der täglichen Kalorien sollten durch eiweißreiche, also proteinreiche, Lebensmittel aufgenommen werden.

2. Kohlenhydrate gegen den Kahlkopf

Die meiste Energie nehmen wir in der Regel über Kohlenhydrate auf. Sie liefern aber nicht nur die Power für den Alltag, sondern auch die Katalysatoren des Haarwachstums, zum Beispiel Vitamin B. Das tägliche Brot liefert reichlich Kohlenhydrate. Allerdings man sollte hier auf weißes Mehl verzichten. Die wichtigen Vitamine für das Haarwachstum holt sich der Körper aus Vollkornprodukten, Kartoffeln, Wildreis, Gemüse und Obst.

3. Fett für den Fetisch

Fette machen nicht immer nur fett, sondern lieferen auch wichtige Vitamine wie A, D, E und K ohne die dem Körper Bausteine für ein gesundes Haarwachstum fehlen. Außerdem sind Fette für die Bildung von Hormonen wichtig. Man sollte darauf achten, wenige gesättigte und viele ungesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen. Im Klartext heißt das: pflanzliche Fette den tierischen Fetten vorziehen.

4. Vielfalt für viel Haar

Die Ernährungswissenschaft ist noch ein relativ junges Kind der Medizin. Ständig tauchen neue Erkenntnisse auf und immer wieder versucht die Nahrungsmittelindustrie den Gesundheitstrend für sich zu nutzen. Sollten Sie es leid sein, die Fachdiskussionen zu verfolgen und sich stets auf dem Laufenden zu halten, halten Sie sich an eine einfache Regel: Genießen Sie die Vielfalt! Versuchen Sie bei der Auswahl der Lebensmittel und in der Küche kreativ zu bleiben (bitte keine neuen Kombinationen mit Pommes). Unausgewogene Kost schadet dem Haarwachstum!

5. Pflege ist Pflicht

Von der Industrie wird eine unüberschaubar große Zahl an Pflegeprodukten für das Haar und die Kopfhaut angeboten, wovon viele Prodkute tatsächlich das Haarwachstum stärken. Um sich im Produktchaos zurecht zu finden, hier eine Hilfestellung des Schachmeisters Henry Thomas Buckle: “Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken!”

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Autor: Paul Moccus
Artikelfoto © Mellimage – Fotolia.com

2 Kommentare

  1. Jenna kommentierte,

    Was ist denn mit den Jungs, die keine Platte haben und stattdessen mausegrau werden?

    Geschrieben am 5. Dezember 2010 at 23:05

  2. Bernd kommentierte,

    Wenn das mit dem Wachstum nicht klappt, gibt es eine Alternative, eine Perücke ;-)

    Geschrieben am 23. April 2014 at 16:23

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