Die Prostata oder Vorsteherdrüse ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes. Sie ist unter anderem für die Spermaproduktion zuständig. Sie liegt unterhalb der Harnblase und durch sie hindurch führt teilweise auch die Harnröhre.
Erkrankungen der Prostata sind oft schmerzhaft und der Prostatakrebs stellt sogar die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern dar.
Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die auf Probleme der Prostata hinweisen können:
Tröpfeln
Eine vergrößerte Prostata kann ein normales Urinieren behindern. Die Prostata lässt dann nicht zu, dass sich die gesamte Blase entleeren kann. So tröpfelt der Urin weiter aus der Harnröhre, nachdem der Mann das Urinieren eigentlich beendet hat.
Blase nicht leer
Viele Prostatapatienten müssen ungewöhnlich oft auf Toilette, vor allem nachts. Die während des Tages nicht komplett entleerte Blase kann zu Schmerzen im Unterleib führen und folglich zur Annahme, die Blase sei voll.
Inkontinenz
Probleme beim Urinieren können auch auf Prostatitis hinweisen. Dies ist eine Entzündung der Prostata. Man geht davon aus, dass Prostatitis zu Inkontinenz führen kann. Als an Inkontinenz erkrankt, gilt man, wenn man nicht fähig ist, Ort und Zeitpunkt des Urinierens selbst zu bestimmen.
Erektion
Bei einer Ejakulation wird aus der Prostata ein Sekret in die Harnröhre abgegeben, das sich mit den Spermien vermischt. Dieses Sekret macht etwa ein Drittel des Ejakulates aus. Männer, die an einer Prostataerkrankung leiden, haben oft Erektionsprobleme oder Schmerzen bei einer Ejakulation.
Böses Erwachen
Viele Männer wissen nichts von ihrer Erkrankung bis sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, zu urinieren. Da Krebserkrankungen der Prostata keinesfalls selten sind, ist es ratsam, bei ersten Beschwerden oder Erreichen eines bestimmten Alters, regelmäßig den Arzt für eine Vorsorgeuntersuchung aufzusuchen.
Autor: Paul Moccus
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