Am Anfang des 16. Jahrhunderts kamen die ersten Tabakblätter von Amerika auf den europäischen Kontinent. Die Seefahrer brachten die Pflanzen mit und schwärmten von dem neuen Erlebnis.  Das Rauchen und Schnupfen des Tabaks avancierte schon kurze Zeit darauf vor allem in aristokratischen Kreisen als heilsames Mittel gegen Schwermut, Seekrankheit und Kopfschmerzen. Raucher schätzen bis heute die anregende Wirkung.

Von diesem Zeitpunkt an bahnte sich der Tabak seinen Weg nicht nur durch die französischen und spanischen Höfe, sondern war bei Reichen und Schönen in ganz Europa gleichsam beliebt. In der britischen Gesellschaft bevorzugte man, den Tabak in Pfeifen zu rauchen, während auf dem Festland der Tabak gerne gerollt oder direkt geschnupft wurde.

Tabak wurde im Laufe der Zeit zu einem Gesellschaftsgut, dessen Hintergrundwissen für einen Gentleman Pflicht war: Es gehörte ebenso zur Allgemeinbildung, wie das Wissen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen.  Wer in der Gesellschaft angesehen sein wollte, musste das gute Gespräch im Tabakkollegium (Herrenrunde) ebenso kultivieren wie das Rauchen. Tabak wurde dadurch mehr und mehr in Verbindung mit Glück und Wohlbefinden gebracht.

Pfeifentabak = Staatsgeheimnis

Das Gespür für die Verfeinerung des Tabaks schnellte auch mit dem ansteigenden Bedarf nach oben. So wurde in Dänemark und England um 1900 der Beruf des Tabakmeisters eingeführt, dieser war ebenso renommiert wie die Profession des Kochs. Tabakrezepte wurden wie Staatsgeheimnisse gehütet, so dass bis heute der Erfolg des Pfeifentabaks in seiner Vielfalt begründet ist.

Eine große Auswahl von Tabak ist heute glücklicherweise nicht mehr so schwierig wie damals zu bekommen. Auf www.vidamo.de findet sich beispielsweise eine große Vielfalt verschiedenen Tabaks.

 

 

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