Noch vor 100 Jahren verdiente der Mann den Großteil des Geldes. Der Job der Frau diente ihr dazu, sich selbst zu verwirklichen. Geld in der Beziehung war höchstens dann ein Thema, wenn es darum ging, einen reichen Ehemann zu finden. Mittlerweile hat sich das Bild der Frau jedoch grundlegend geändert. Frauen und Männer machen dieselben Schulabschlüsse, studieren und arbeiten nebeneinander. Viele Frauen wollen erst spät oder gar nicht heiraten, zuerst wollen sie arbeiten. Die Selbstverwirklichung steht dabei noch im Vordergrund, oft geht es aber vor allem um eins: Karriere und ein gutes Gehalt.

Geld ist einer der häufigsten Liebeskiller

Geld ist mittlerweile einer der häufigsten Beziehungskiller überhaupt geworden. Ob Mann oder Frau, heute ist jeder selbst für seine Finanzen verantwortlich. Bei Geld hört die Freundschaft auf und manchmal sogar die Liebe. Geld kann auf vielen verschiedenen Wegen zum Liebeskiller werden, gleichzeitig muss man aber nicht in jede Falle tappen.
Der Streit ums Geld kann bereits beim ersten Date losgehen. Man geht Essen, ins Kino oder in die Bar. Wer die Rechnung kommentarlos zahlt, schluckt seinen Ärger nur und löst nicht das Problem. Wer den Partner darauf anspricht, riskiert eine Kränkung. Aber jeder Mensch reagiert anders. Manche würden den Vorwurf verstehen, anderen muss man einfach durch die Blume zu verstehen geben, dass man Einladungen nicht ausnutzt.

Ausgenutzt!

Ausgenutzt fühlen können sich die Partner aber auch im späteren Verlauf der Beziehung. Solche Situationen entstehen zwangsläufig. Beim Zusammenziehen gibt einer mehr Geld aus als der andere, einer zahlt ständig die Einkäufe oder spricht Einladungen ins Kino oder ins Restaurant aus. Meist handelt es sich dabei um kleine Missverständnisse und es hilft, sich in friedlicher, angenehmer Atmosphäre darüber auszusprechen.

Ungleiche Verhältnisse

Der wohl schlimmste Streit ums Geld entsteht, wenn ungleiche Verhältnisse herrschen. Besonders Männer, aber auch Frauen reagieren eifersüchtig, wenn der Partner im Job mehr verdient. Das liegt möglicherweise daran, dass der unzufriedene Partner Probleme bei der Arbeit hat. Diese nicht gerne macht oder sich ungerecht behandelt fühlt. Frust kann aber auch entstehen, wenn der Partner arbeitslos wird und man ihn in dem Glauben versorgt, dass er schnell wieder eine Anstellung findet. In der Anfangszeit unterstütz man ihn oder sie gerne, doch irgendwann schleicht sich das Gefühl ein, dass sich der Partner auf dem Geld ausruht und sich gar nicht mehr bemüht. Spätestens dann ist ein klärendes Gespräch notwendig.

Reden Sie über das Problem

Streit ums Geld entsteht meistens aus Missverständnissen heraus. Einladungen nimmt natürlich jeder gerne an. Das eigene Geld gibt man aber ungern aus. Ähnlich sieht es mit dem Job aus. Jede Frau wünscht sich einen gut verdienenden Mann. Auch Männer haben Respekt vor Frauen in hohen Positionen, und dennoch möchte das eigene Selbstwertgefühl gern mehr verdienen als der Partner. Bei Streit ums Geld sollten beide Partner bei einem Glas Wein und einem guten Essen das Problem besprechen, sich gegenseitig zuhören und gemeinsam eine Lösung finden. Das stärkt die Partnerschaft.

Tipps:

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Foto: (c) havlena – www.pixelio.de

1 Kommentar

  1. Finanzrettung kommentierte,

    Leicht verständlich und informativ.

    Geschrieben am 4. Juni 2012 at 22:41

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