Mit dem The Macallan 57 Lalique “Finest Cut” brachte das Traditionshaus in Speyside, Schottland, im Oktober 2009 seine dritte Co-Produktion mit der nicht minder berühmten elsässischen Kristallmanufaktur Lalique auf den Markt:

Limitierte Auflage

400 Stück weltweit für den exklusiven Durst der Milliardäre. Flasche für Flasche nummeriert. The Macallan gilt schon unlimitiert als der Rolls-Royce unter den Single Malts, favorisiert u. a. von Michael Jackson.

Der exzeptionelle Tropfen, um den es hier geht, wurde in sechs Eichenfässern in zwei unterschiedlichen Qualitäten gereift: Amerikanische und spanische Sherryfässer. Den ältesten Anteil bildet eine 1950er Abfüllung in (billigeren) amerikanischen Sherryfässern, die durch eine hauseigene Mischung aus ursprünglich 1949, 1951 und 1952 befüllten spanischen Sherryfässern, jeweils aus Erstbefüllung, ergänzt wird.

Die Altersangabe von 57 Jahren bezieht sich natürlich auf das jüngste Fass aus dem Jahre 1952. Das Ergebnis der Komposition ist ein opulent ausgebauter Single Malt Scotch im charakteristischen Stil des Hauses The Macallan der frühen Fünfziger Jahre, in dem getrocknete Früchte, Gewürze und ein Hauch von Torf mitschwingen.

Edle Karaffe im Stil der Lalique-Parfumflasche

Die Kristallkaraffe von Lalique erinnert nicht nur in ihrer äußeren Form an die klassische Lalique-Parfumflasche, sondern spielt auch inhaltlich mit diesem Motiv: Ein Teil des Stöpsels wurde kristallklar und unsatiniert belassen und reicht wie die Kristallpipette einer Parfumflasche bis zum Flaschenboden.

Dieser Teil repräsentiert die 16% “Finest cut” – jenen – geradezu verschwindend geringen – Anteil am gesamten Brennvorgang, der im Hause The Macallan den Weg ins Fass findet. Noblesse oblige.

Der 57jährige ist der dritte in der an das Firmenmotto angelehnten Serie The Macallan in Lalique Six Pillars Collection. Auf die folgenden drei Pfeiler darf man gespannt sein.

Artikelfoto © Fatman73 – Fotolia.com

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