Ganz selbstverständlich nutzen wir alltäglich das Auto. Sogar für Kurzstrecken, die wir ganz bequem zu Fuß erledigen könnten, kommt unser Auto zum Einsatz. Wir haben uns längst daran gewöhnt und möchten nur ungern auf das geliebte Gefährt verzichten. Doch Geiz ist geil und ein Auto kostet bekanntlich viel Geld. Würden wir aus Kostengründen auf unser Auto verzichten und wie sieht ein Leben ohne ein Fahrzeug überhaupt aus? Lesen Sie hier alles über ein Leben ohne Auto.

Alternativen

Ein Leben ohne Auto. Es ist möglich, wenn man bereit ist seinen bisherigen Lebensstil zu ändern.
Zuerst sollte eine Alternative für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, usw., gefunden werden. Per Internet und Stadtplan lässt sich schnell heraus finden, ob es möglich ist öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, oder ob ein Roller, Moped oder Fahrrad nötig ist. Diese verschaffen mehr Beweglichkeit und eine Menge Spass. Besonders Fahrräder sind günstig zu bekommen, z.B. auf Flohmärkten, und leisten einen wichtigen Beitrag zum täglichen Fitnessprogramm.

Gründe

Die Gründe für ein Leben ohne Auto sind vielfältig. Von einem wachsenden Umweltbewußtsein, eines fehlenden Führerscheins, der eigenen Gesundheit, bis hin zu völliger Freiheit. Eines ist dennoch sicher. Der Verzicht auf ein Auto ist verbunden mit großen Kostenersparnissen.
Wer einige Zeit braucht, um seine Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Rad oder zu Fuß zu planen, der sollte seinen Wagen noch eine bestimmte Zeit in der Garage stehen lassen. Bei den individuellen Planungen helfen Stadtkarten, Routenplaner, Verkehrsbüros und natürlich Bahn – und Buslinienverzeichnisse im Internet. Diese geben ebenfalls Hinweise auf Vergünstigungen, Mitfahrgelegenheiten, Carsharing – Programme, uvm. .

Der Alltag ändert sich

Manchmal ist es auch sinnvoll für ein Leben ohne Auto seinen Wohnsitz zu wechseln, um näher am Geschehen zu sein und die Möglichkeit zu haben, ohne großen Aufwand, wichtige Punkte schnell zu erreichen. In einigen Fällen ist es sogar machbar seinen Arbeitsplatz nur noch wenige Tage in der Woche aufzusuchen und den Rest in Heimarbeit zu erledigen.Vielleicht findet sich ja auch ein Job in unmittelbarer Umgebung. Meistens wird trotz allem einmal ein Fahrzeug notwendig sein, auch wenn die Entscheidung für ein Leben ohne Auto getroffen wurde. Der Bus oder der Zug können ausfallen oder ein Familienausflug ins Grüne steht vor der Tür. Dann ist es gut zu wissen, dass es Taxen und Autovermietungen gibt.

Tipps für ein Leben ohne Auto

Es ist immer hilfreich Freunde zu haben, die einem gern mal ihr Auto borgen, z.B. für einen Großeinkauf.
Viele Produkte sind günstig im Internet zu haben und werden meist bis vor die Haustür gebracht.
Wetterdienste geben Aufschluss darüber, ob ein Fahrrad das ganze Jahr über die richtige Entscheidung ist.
In Notfällen sind Taxis und Autovermietungen Gold wert und immernoch günstiger als ein eigenes Fahrzeug.
Ein paar Dinge sollten aber beachtet werden. Bei einem Leben ohne Auto sind Selbstversorgung und Selbstständigkeit unerlässlich. Freunde verleihen gern mal ihr Auto, nicht aber permanent.Fremde Mitfahrgelegenheiten sollten unter Vorsicht genutzt werden.Und egal was passiert, es ist immer wieder möglich ein Leben ohne Auto gegen ein Leben mit Auto zu tauschen.

Tipps:

Hier finden Sie Buchtipps zum Thema “Leben ohne Auto”

Wie ist ein Leben ohne Auto?

Foto: Hartmut910 - www.pixelio.de

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