Die Prostata ist ein beim Mann sehr wichtiges Organ, welches auch regelmäßig ärztlich untersucht werden sollte. Gerade im fortgeschrittenen Alter bedarf es einer jährlichen Vorsorge-Untersuchung, denn dadurch werden erste Anzeichen von Prostata-Krebs erkannt und man hat die Möglichkeit, dagegen etwas zu unternehmen. Doch es gibt noch mehr Anzeichen, die auf Prostata-Krebs hindeuten.
Das Tückische bei Prostata Krebs ist, dass er in den seltensten Fällen rechtzeitig erkannt wird. Solange der Krebs sich im Gebiet rund um die Vorsteherdrüse befindet, treten kaum Symptome auf. Diese kommen erst dann, wenn der Krebs dieses Gebiet verlässt und sich weiterhin ausbreitet. Treten die ersten Anzeichen für Prostata-Krebs auf, sollte man schnellstmöglich einen Arzt konsultieren, damit dieser eine Untersuchung zur Ermittlung der Stufe bzw. des Fortschrittes veranlassen kann. Die meisten Anzeichen von Prostata-Krebs gehen mit Harnproblemen einher.
Probleme beim Wasserlassen
Zu den ersten Hinweisen für Prostata-Krebs zählen Schwierigkeiten, die der Mann beim Urinieren bemerkt. Vor allem beim Beginn und am Ende eines Toilettenbesuchs macht sich dies bemerkbar. Starker und häufiger Harndrang, aber wenig Urin beim Wasserlassen und später auch teilweise Beschwerden gehören zu den Hinweisen darauf, dass die Vorsteherdrüse enorm angewachsen ist. Zudem kann der Krebs in und um das Gebiet der Prostata zu blutigen Stühlen führen. Auch Blut im Urin und Sperma ist keine Seltenheit. Selbst die Ejakulation kann in der frühen Phase des Krebses mit Schmerzen einhergehen ebenso wie Potenzprobleme in dieser Zeit auftreten können. Verspürt man zum Beispiel ein Brennen beim Wasserlassen ist auch dies ein Anzeichen für eine Früherkennung, um andere Ursachen, wie Erkrankungen an Blase und Niere, auszuschließen.
Schwellungen der Beine
Zu den eher fortgeschrittenen Symptomen zählen unter anderem eine Schwellung der Beine und des Beckenbereichs, da der Krebs hier schon die Lymphknoten in der Leistenregion und im Bereich des Beckens angegriffen hat. Die Harnprobleme werden größer und die Schmerzen nehmen stark zu. Allerdings zeigt sich oftmals, dass früh auftretende Harnprobleme durch harmlosere Auslöser, wie eine gutartig vergrößerte Vorsteherdrüse oder einer Infektion derselben ausgelöst wurden.
Schamgefühle überwinden
Deshalb ist es wichtig, dass Männer, die solche Anzeichen an sich bemerken, frühzeitig einen Arzt aufsuchen, da diese Probleme auch andere Ursachen haben könnten und damit Betroffenen somit schnellstmöglich geholfen werden kann. Das ist auch für die Erkrankung an Prostatakrebs von großer Bedeutung, um gravierende Schäden und Probleme zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Auf keinen Fall sollte hierbei das Schamgefühl vor einem Arztbesuch und der Untersuchung im Vordergrund stehen, da es sich um die eigene Gesundheit handelt. Eine mögliche Früherkennung von Prostata-Krebs kann zu guten Heilungsbedingungen führen, weshalb man sich auf keinen Fall um einen Arztbesuch drücken sollte, zumal Betroffenen nur auf diese Weise mit ihren Problemen beim Wasserlassen o. ä. geholfen werden kann und man dadurch auch wieder ein besseres Lebensgefühl erreicht.
Bemerkt ein Mann an sich die beschriebenen Symptome, so kann er sich entweder an seinen Hausarzt oder an einen niedergelassenen Urologen in der Nähe wenden oder man vereinbart einen Termin in der Urologie des Krankenhauses am Wohnort, vorausgesetzt dieses führt ambulante Sprechstunden durch, um die notwendigen Untersuchungen vornehmen zu lassen.
Tipps:
Unser Leben – Unsere Krankheit – Der Umgang mit Prostata-Krebs
Prostata-Krebs erkennen – besiegen – und potent bleiben
Foto: (c) antjemerzweil – www.pixelio.de
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