Männer haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Haarausfall gehört mit zunehmendem Alter dazu. Etwa jeder dritte Mann verliert zumindestens einen Teil seiner Haarpracht. Die meisten Männer leiden unter der erblich bedingten Form des Haarausfalles. Allerdings gibt es noch viele weitere Ursachen. Haarausfal lässt sich heute sehr gut in den Griff kriegen. Es gibt medizinische und kosmeitsche Maßnahmen. Lesen Sie hier, was man bei Haarausfall beachten muss und wie ihn stoppen kann.
Warum Haarausfall?
Erbliche Voraussetzungen sind der häufigste Grund, warum Männer Haare verlieren. Zunächst sind es nur Geheimratsecken, später fallen auch die Haare am Hinterkopf aus. Schließlich bekommen viele Männer eine Glatze. Wer dafür eine Veranlagung hat, muss mit diesem Übel schon ab dem 16. Lebensjahr rechnen.
Das Hormon Testosteron bildet ein weiteres Hormon, das DHT. Dieses führt zu Haarausfall, wenn der Mann besonders viel von DHT besitzt. Dennoch gibt es noch weitere Arten von Haarausfall, mit denen Männer zu kämpfen haben. Frauen sind übrigens seltener von dem haarigen Problem betroffen.
Ärztliche Hilfe
Wichtig ist, dass ein Facharzt die genauen Ursachen für den Haarverlust ermittelt, um ihn wirkungsvoll behandeln können. So muss bei einigen Krankheiten diese behandelt werden, damit der Haarwuchs sich wieder normalisiert. Wer beispielsweise unter kreisrundem Haarausfall wegen einer Schilddrüsenfunktionsstörung handelt, dem helfen Medikamente für die Schilddrüse. Der Haarausfall verschwindet in solchen Fällen wieder. Manchmal müssen auch die Haarwurzeln mit bestimmten Haartinkturen oder Tabletten wieder in Schwung gebracht werden. Leider gibt es jedoch auch den Haarausfall, und dazu zählt leider die erblich-hormonelle Form, dem man nichts entgegensetzen kann.
Ist Glatze sexy?
Viele Frauen finden haarlose Männer attraktiv, doch den meisten Betroffenen geht mit den Haaren auch das Selbstbewusstsein verloren. Ein langer Leidensweg beginnt, weil sich Männer ohne Haare alt fühlen oder unter anderem auch aus ästhetischen Gründen ihr Haupthaar erhalten wollen. Dabei ist es nicht nur die Optik, weshalb Haare wichtig sind, sondern sie schützen auch die Kopfhaut.
Fachärzte und Spezialisten können dem Mann helfen. So gibt es verschiedene Tests, Behandlungsmöglichkeiten und Therapien. Wenn der Mann mit dem Haarausfall leben muss, so kann der Arzt ihm mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.
Welche Arten von Haarausfall es gibt ?
Haarausfall bildet sich kontinuierlich. Aus Altersgründen werden die Haare dünner, der Zyklus des Haarwachstums wird kürzer. Insgesamt wird der Haarwuchs spärlicher. Zeichen dafür sind z. B. die Geheimratsecken. Ca. ab dem 45. Lebensjahr ist diese Alterserscheinung als normal anzusehen.
Neben dem altersbedingten und dem hormonell-genetischen gibt es auch noch den krankhaften kreisrunden Haarausfall. Letzterem liegt oft eine andere Erkrankung bzw. hormonelle Störung zugrunde. Aber auch Chemikalien oder das häufige und regelmäßige Tragen bestimmter Kopfbedeckungen (z. B. eines Soldatenhelmes) kann bei empfindlichem Haar für einen vermehrten Haarausfall sorgen.
Glatzenbildung wird nach der Pubertät ab dem 30. Lebensjahr nicht als krankhaft eingeschätzt. Geheimratsecken deuten auf hormonelle Veränderungen hin. Der Haarausfall verläuft in den meisten Fällen nach einem bestimmten Schema. So verlängert sich die Stirn oder es kommt zu kahlen Stellen am Hinterkopf. Für den Fortschritt von Haarausfall gibt es eine Bewertungsskala, die nach ihrem Erfinder Hamilton benannt ist.
Bei vielen Männern kommt es zu Gefühlsstörungen der Kopfhaut und zu Juckreiz. Es kommt auch oft vermehrt zu fettiger Kopfhaut und zur Bildung von Schuppen. Es sind weniger Haare zu fetten, wobei die Talgdrüsen noch perfekt funktionsfähig sind. In bestimmten Zeiträumen werden die Haare verschieden stark gefettet. Wahrscheinlich hängen verstärkte Talgsekretion und Haarausfall sogar zusammen, denn die Talgdrüsen reagieren genau wie die Haarfollikel auf Testosteron.
Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall bei Männern
Das Dehydrotestosteron (DHT) wird in Testosteron umgewandelt, was zu Haarausfall führt. Dies wird mit dem verschreibungspflichtigen Medikament Propecia zu verhindern versucht. Natürliche Hilfe verspricht Prostagutt (Sägepalmen-Extrakt). Die Behandlung kann auch durch die Stimulation der Wachstumsfaktoren erfolgen. Welche Möglichkeiten gegen Haarausfall bei Männern es gibt, dazu berät gezielt der Hausarzt oder der Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten.
Tipps:
Buchtipp “Wenn Männer Haare lassen”
Hier finden Sie die Haarausfallhilfe
Foto: duxschulz – www.pixelio.de
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2 Kommentare
[...] Weitere Artikel: Haarausfall bei Männern [...]
Geschrieben am 7. Juni 2010 at 16:01
Neben der medikamentösen Behandlung von Haarausfall, sollte man sich auch einmal seine Ernährung genauer anschauen, da diese den Haarausfall ebenfalls beeinflussen kann. Eine Diät mit ausreichend Proteinen, Eisen, Vitaminen etc. hilft nicht nur das Haar zu stärken, sondern tut auch dem restlichen Körper gut.
Unter http://www.haarausfallursachen.org/wastungegenhaarausfall.shtml gibt es eine ganz gute Übersicht über zu empfehlende Nahrungsmittel.
Geschrieben am 18. Oktober 2010 at 22:09
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