Businessman with a vice on his headNoch immer gilt sie als typische Frauenkrankheit: die Migräne. Doch auch wenn das weibliche Geschlecht, was die Patientenzahlen angeht, in der Überzahl ist: Bei immerhin mehr als einem Drittel aller an Migräne Erkrankten handelt es sich um Männer.

Gilt nun schon die Frau seit jeher oft genug als Simulantin, wenn es wieder heißt ‘ich hab’ Migräne…’, so ist der Umgang mit Vorurteilen beim Thema ‘MÄNNER und Migräne’ keineswegs schonender, im Gegenteil.

Während die Krankheit beim weiblichen Geschlecht inzwischen immer häufiger als wirkliches, qualvolles Leiden ernst genommen und akzeptiert wird, hinkt die Männerwelt hingegen noch hinterher.

Schnell wird man(n) als Drückeberger oder Weichei abgestempelt, ganz besonders im Berufsleben. Die leistungsorientierte Arbeitswelt macht es dem Patienten nicht leicht, mit einer Migräne-Erkrankung offen umzugehen, denn Spott und voreilige Schlüsse anderer lassen meist nicht lange auf sich warten.

Der Patient wird als nicht belastbar und psychisch labil eingestuft – Attribute, die einem nicht gerade die große Karrieretauglichkeit bescheinigen.

Da die Migräne für Männer gerade am Arbeitsplatz ein Stolperstein sein kann, fällt vielen von ihnen ein offener Umgang mit ihrem körperlichen Leiden schwer. Statt die Dinge beim Namen zu nennen, werden andere Beschwerden erfunden und als Grund für die Unpässlichkeit vorgeschoben.

Dabei ist der Gang zum Arzt und die Inanspruchnahme einer geeigneten Therapie je nach Schweregrad und Dauer der Attacken, wichtig. Eine individuelle Behandlung, sowohl im Bereich der Akuttherapie als auch der vorbeugenden Therapie, kann helfen.

Viele männliche Migräne-Patienten bemühen sich jedoch erst gar nicht um ärztliche Betreuung – gerade einmal drei von zehn erkrankten Männern wissen überhaupt, dass sie an einer Migräne leiden.

Anders als bei Frauen, ist eine Scheu vor Ärzten bei Männern besonders verbreitet und das, obwohl Migräneattacken bei Männern oft als schwerer eingestuft werden als beim weiblichen Geschlecht. Nicht selten gehen die quälenden Kopfschmerzen mit Schwindel einher und können bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Um die quälenden Beschwerden in den Griff zu bekommen und zudem eventuellen negativen Folgen vorzubeugen, sollten Sie also Ihre Ärzte-Scheu über Bord werfen und Hilfe suchen, denn der Weg zum Mediziner ist der erste Schritt zur Besserung!

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1 Kommentar

  1. Toni kommentierte,

    Migraene ist echt eine blöde Sache! Ich leide schon 10,5 Jahre unter Migräne und ich bekomme es echt nicht weg! Ich suche nach einem Gegenmittel gegen Kopfweh und habe das hier gefunden http://www.medizin-wegweiser.de/krankheiten/mittel-gegen-migrane/
    – was denkt ihr? Oder einen Hinweis!?

    Geschrieben am 4. März 2011 at 17:19

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