Die Frage, ob sportliche Erfolge stärker von den Genen, dem Training oder der Diät beeinflusst werden, löst immer wieder aufs Neue kontroverse Debatten aus. Sicher spielen alle 3 Faktoren eine Rolle, aber welcher ist der wichtigste? Die Tatsache, dass zum Beispiel in der Bundeliga einige sehr erfolgreiche Brüderpaare antreten, legt zwar die Vermutung nahe, dass die Gene eine nicht unerhebliche Rolle spielen, aber die meisten Experten sind sich einig, dass Anlagen nur ein Teil des Erfolgs sind. Sie legen fest, wie weit es ein Athlet bringen kann, wenn – ja wenn er denn intensiv genug trainiert und sich vor allem auch richtig ernährt.

Wer sportliche Erfolge anstrebt, sollte sich also frühzeitig Gedanken über die tägliche Diät und deren Einfluss auf seine sportliche Leistung machen. Denn wer nicht bereits in jungen Jahren auf seine Ernährung achtet, wird später kaum Chancen auf eine Sportkarriere haben. Zumindest keine, die über den Durchschnitt hinausgeht. Das zeigen sowohl Forschungen zu diesem Thema, als auch unzählige Beispiele von Sportlern, die alle in frühen Jahren damit begonnen haben, Ihre Diät zu optimieren. Aber wie hängt nun die Ernährung im jungen Alter mit der sportlichen Leistung zusammen und was können Sie machen, um diese zu erhöhen?

Um eine sportliche Spitzenleistungen zu erbringen, braucht es mehr als Training und gute Gene. Ihr Körper braucht Unterstützung in Form von gesunder Ernährung, regelmäßiger Wasserzufuhr und Ruhephasen, um sportlichen Erfolg zu garantieren. Und selbst dann spielen die genetischen Veranlagungen noch eine entscheidende Rolle. Wenn man diese aber für den Moment außer Acht lässt und sich nur mit der Ernährung beschäftigt, dann gibt es einiges, was man zu beachten hat und vieles was man tun kann, um Erfolge zu feiern.

Frühzeitig richtig essen

Dazu gehören eine gesunde Energiezufuhr durch die Aufnahme von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Außerdem spielen Vitamine und Mineralien bei der Diät eine wichtige Rolle, auch wenn diese keine zusätzliche Energie für die sportlichen Aktivitäten liefern. Allerdings sorgen sie dafür, dass die Energie in der Nahrung vom Körper als Kraftstoff verwendet werden kann. Und da 60% des menschlichen Körpers Wasser sind, ist der Einfluss des kühlen Nass auch nicht zu unterschätzen. Vor allem weil bei der Wasseraufnahme giftige Stoffe aus dem Körper gespült werden, die Sie daran hindern sportliche Top-Leistungen zu bringen. Dabei ist die Menge der aufzunehmen Ernährungsbestandteile abhängig vom auszuführenden Sport, der Häufigkeit des Trainings und der Länge der einzelnen Übungen.

Und es reicht es nicht, wenn man diese Ernährungsregeln erst spät im Leben beachtet. Denn man legt bereits in seiner Kindheit und Jugend den Grundstein für die körperliche Zukunft. Schließlich kann Essen nicht nur zuträglich für sportliche Leistungen sein, sondern kann auch ins Gegenteil umschlagen. Vor allem, wenn man sich über Jahre entgegen aller Ernährungsratschläge ernährt. Denn ab einem bestimmten Zeitpunkt wird es extrem schwierig und fast unmöglich dem eigenen Körper noch einmal eine höhere Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.

Das ist nicht nur interessant für zukünftige Leistungssportler, sondern sollte auch von Hobbysportlern und allen Sportmuffeln beachtet werden. Die richtige Diät kann Berge versetzen. Allerdings kann eine ungesunde Diät auch alle zukünftigen sportlichen Leistungen minimieren. Bei der Wahl der Diät muss man sich nicht lange damit aufhalten, dass es mittlerweile unzählige Diäten gibt, die einem alle als das Allheilmittel angepriesen werden. Solange man grundlegende Dinge, wie die zuvor erwähnten beachtet und immer sein Ziel im Auge hat, sorgt eine Diät dafür, dass man schlechte Gene bis zu einem gewissen Teil kompensieren kann. Wer aber sein Leben lang nicht auf seine Ernährung achtet, dem nützen auch die besten Gene und das härteste Training nichts.

(Bildquelle: Pixabay)

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