Sie verfügen über wertvolle berufliche Erfahrungen und ausgezeichnete Kompetenzen. Ihr Werdegang ist makellos, die Zeugnisse beeindruckend.

Sie sind der richtige Mann für die begehrten anspruchsvollen Positionen. smiley - pyramideDies erkennen auch potenzielle Arbeitgeber sofort, denn so schnell wie möglich möchte man Sie kennenlernen. Alles klar, die Gründe für Optimismus und Zuversicht häufen sich.

Doch genau hier, beginnt die Sache schließlich immer wieder aus dem Ruder zu laufen. Beim Kennenlern-Gespräch vermasseln Sie es.

Sie sind gehemmt, reden zu schnell oder zu langsam, Sie verheddern sich in Ihren eigenen Sätzen oder wissen gar überhaupt nicht, was Sie sagen sollen.

Erklärung: Lampenfieber.

Um aus es einmal aus der Sicht des Arbeitgebers zu beleuchten: Sie halten nicht, was Sie versprechen.

Sie scheitern an der von Ihnen selbst so hoch angebrachten Messlatte. Die Erwartungen an Sie waren enorm – die Enttäuschung ist es ebenso.

In entscheidenden Situationen die Haltung bewahren und Souveränität und Lockerheit ausstrahlen, gerade dann, wenn es um besonders viel geht – das kann auch Hartgesottene in die Knie zwingen.

Eigener Perfektionismus oft hinderlich

Grund für die ungewollte Panik ist oft der eigene Perfektionismus. Hat er einem in der Vergangenheit doch oft zu hervorragenden Leistungen, Erfolg und Anerkennung verholfen, so steht er einem nicht selten in besonders wichtigen Momenten im Wege.

Der Druck, dem man sich aufgrund des vertrauten Perfektionismus’ selber aussetzt, ist oft so groß, dass man, der besten Vorbereitung und ausgezeichneten Kenntnissen zum Trotz, gehörig ins Straucheln gerät.

Doch wie ruhig bleiben? Wie können Sie es schaffen, Ihren Erfahrungsschatz, Ihre Kompetenz und Ihr Know-How mit der entsprechenden Gelassenheit zu präsentieren?

Zuerst ist es relevant herauszufinden, in welchen Situationen Sie besonders von Lampenfieber heimgesucht werden. Sind es längere Vorträge oder Präsentationen? Oder eher Bewerbungsgespräche?

Wenn Sie dies wissen, sollten Sie sich als nächstes klarmachen, woher genau die panische Aufregung rührt. Wie erwähnt, ist es oftmals der eigene Perfektionismus, der einen Blut und Wasser schwitzen lässt.

In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich einfach einmal klarzumachen, dass eben genau dieser hinderliche Perfektionismus überhaupt nicht von Nöten ist.

Setzen Sie die richtigen Prioritäten!

Wichtig beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch ist es, eine Basis herzustellen, bei der Sie Ihrem Gesprächspartner auf Augenhöhe begegnen. Versuchen Sie, ein natürliches Vertrauen entstehen zu lassen, dann wird es Ihnen auch leichter fallen, Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen souverän zu vermitteln.

Es kann verdammt befreiend sein, sich von dem zwanghaften Gedanken, stets perfekt sein zu müssen, zu verabschieden!

Bei extremem Lampenfieber, welches häufig wiederkehrende negative Folgen nach sich zieht, finden Sie Hilfe bei einem passenden Business-Coach. Dieser steht Ihnen mit fachmännischem Rat zur Seite und unterstützt Sie auf Ihrem Weg zu Gelassenheit und Souveränität in Situationen, in denen es drauf ankommt.

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