Ein Ölwechsel muss in regelmäßigen Abständen bei allen Kraftfahrzeugen durchgeführt werden. Nur so kann eine Funktion des Motors auf Dauer garantiert werden. Durch einen regelmäßigen Ölwechsel vermeiden Sie Schäden an Fahrzeugen. Lesen Sie hier, was Sie bei einem Ölwechsel alles beachten müssen und wie Sie selber einen Ölwechsel durchführen können.
Was ist ein Ölwechsel ?
Mit Ölwechsel bezeichnet man den Ersatz von verbrauchtem Öl mit frischem Schmieröl, der bei allen Motoren mit Umlaufschmierung z. B. Viertakt-Verbrennungsmotoren regelmäßig durchgeführt werden sollte. Speziell bei Kraftfahrzeugen sollte regelmäßig das Motorenöl durch einen Ölwechsel ausgetauscht werden. Die Hersteller der Fahrzeuge geben eine bestimmte Zeit für einen Ölwechsel vor, um Schäden, die sonst am Motor entstehen würden, zu vermeiden. Aber auch bei Fahrzeugen, die weniger als die vorgegebene Kilometerzahl im Jahr zurücklegen, sollte einmal jährlich ein Ölwechsel gemacht werden.
So wird ein Ölwechsel durchgeführt
Bei einem Ölwechsel wird das alte Motorenöl zuerst abgelassen. Dazu wird die Ölablassschraube geöffnet und das Motorenöl, welches komplett auslaufen muss, wird in einem Behälter aufgefangen, damit es nicht in die Umwelt gerät. Gleichzeitig beim Ölwechsel wird empfohlen den Ölfilter mit zu wechseln. Im Ölfilter bleiben Schmutz und Metallteilchen hängen. Nachgefüllt werden sollte beim Ölwechsel das vom Hersteller vorgeschriebene Motorenöl. In der Bedienungsanleitung des Kraftfahrzeugs steht, welche Viskosität das Motorenöl besitzen muss. Das Motorenöl muss das mechanische Zusammenspiel von den Kolben und Zylindern schmieren, damit es zu keinem Kolbenfresser kommt. Aus der Bezeichnung des Motorenöls kann die Viskosität erkannt werden. Ein Motorenöl mit der Bezeichnung 15W40 sagt aus, dass der Viskositätswert im Winter 15 ist, während der Viskositätswert im Sommer 40 beträgt.
Ölstand kontrollieren
Außerdem sollte der Ölstand, zwischen dem geregelt stattfindenden Ölwechsel, regelmäßig kontrolliert werden. Es kann passieren, dass das Motorenöl, auch bei den besten Motoren, verbrennt und dadurch die Ölmenge nach und nach abnimmt. Dem Motor muss aber für die Schmierung eine bestimmte Menge an Motorenöl zur Verfügung stehen. Allerdings darf der Ölstand auch nicht zu hoch sein, in diesem Fall schlägt die Kurbelwelle ins Öl und schäumt es auf und Ölschaum kann nicht schmieren. Egal, ob zu viel oder zu wenig Motorenöl, in beiden Fällen führt es zu einem irreparablen Motorschaden.
Öl und Metallstaub
Motorenöl fängt zusätzlich zu seiner Eigenschaft der Schmierung auch den feinen Metallstaub auf, der durch die stetige mechanische Reibung zwischen Zylinder und Kolben entstehen kann. Auch im Lager der Kurbelwelle entsteht durch die mechanische Reibung ein Abrieb. Frisches Motorenöl absorbiert den feinen Metallstaub. Hat das Motorenöl aber im Laufe der Zeit zu viel davon aufgenommen, leiden die Schmiereigenschaften darunter. Wenn zu viel Metallstaub im Öl ist, dann schleift es, aber es kann nicht mehr schmieren. Auch aus diesem Grund sollte regelmäßig ein Ölwechsel durchgeführt werden.
Tipps:
Hier finden Sie das richtige Motorenöl
Foto: (c) Knipsermann – www.pixelio.de
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9 Kommentare
[...] Ölwechsel [...]
Geschrieben am 31. Mai 2010 at 12:20
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Geschrieben am 14. Juni 2010 at 12:54
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