Große Arien und bombastische Gefühle sind eigentlich nicht Ihr Thema, aber nun sind Sie im Rahmen eines Tagungsprogramms zum Opernbesuch verpflichtet?

Sie haben gerade Ihre Liebe zu Mozart entdeckt und möchten die Zauberflöte live erleben, haben aber bisher
keine Erfahrung mit Opernbesuchen?

So bewahren Sie sich vor peinlichen Fettnäpfchen und erleben garantiert einen gelungenen Kunstgenuss und schönen Opernabend:

  • An der Garderobe:

Geben Sie grundsätzlich die Mäntel und auch größere Taschen an der Garderobe ab, so können Sie und Ihre Sitznachbarn die Oper unbeschwert genießen und die Reihen bleiben frei von „Gepäck“.

Hier ist außerdem noch Platz für traditionelles Rollenverhalten: Zunächst helfen Sie der Dame aus dem Mantel, dann legen Sie selbst ab.
Nach der Vorstellung schlüpfen Sie zuerst in den Mantel, um die Hände frei zu haben und der Dame behilflich zu sein.

  • Der Sitzplatz:

Platzanweiser wissen am besten, wie Sie zu Ihrem Sitz gelangen, lassen Sie sich also helfen. Haben Sie einen Platz in der Mitte, warten Sie möglichst nicht bis zur letzten Minute, denn dann müssen Sie an allen anderen vorbei, die Ihren Platz bereits eingenommen haben.

Höflichkeit und Vorsicht sind oberste Gebote. Selbstverständlich stehen Sie auf, um anderen das Gehen durch die Reihen zu erleichtern. Und wenn Sie selbst sich durch die Reihen schlängeln, wenden Sie den Sitzenden niemals das Gesäß zu!

  • Unpünktlichkeit:

Wer zu spät kommt, sollte dem Publikum nicht die Oper verderben und die Konzentration stören. In den  meisten Häusern erfolgt der Späteinlass nur zu bestimmten Situationen. Entschuldigen Sie sich bei den bereits platzierten Zuschauern, wenn diese für Sie aufstehen müssen.

Manchmal dürfen unpünktliche Zuschauer erst nach der Pause eintreten. Das ist nur fair, machen Sie also  keine Szene.

Teil 2 folgt.

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Artikelfoto © Laura Lévy – Fotolia.com

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