Riesterrente und betriebliche Altersvorsorge im Vergleich
(Foto: © George Doyle/Stockbyte/Thinkstock)

Dass die spätere Rente nicht zum Leben ausreicht, ist mittlerweile allgemein bekannt. Heutige Arbeitnehmer und Selbständige sollten sich deshalb schon jetzt darüber klar werden, wie sie die Versorgungslücke füllen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die allerdings nicht immer gleich rentabel sind.

Betriebsrente als Plus zur gesetzlichen Rente

Etwa die Hälfte der deutschen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge, etwa ein Drittel der heutigen Arbeitnehmer zahlen Beiträge zur Riesterrente ein, wie sie zum Beispiel die AVM hier anbietet. Besonders sicherheitsbewusste Verbraucher kombinieren die beiden Möglichkeiten sogar. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede hinsichtlich der Rentabilität der beiden Möglichkeiten zur zusätzlichen Altersvorsorge.

Betriebsrente oder riestern – so schneiden die beiden Varianten ab

Für die Riesterförderung muss der Arbeitnehmer einen bestimmten prozentualen Anteil seines Jahreseinkommens einzahlen, um die volle Förderung ausschöpfen zu können. Die Einzahlung bleibt steuerfrei, die Förderquote beträgt etwa 30%. Wird die betriebliche Altersvorsorge in Anspruch genommen, dann übernimmt der Staat zwar 47% des Einzahlungsbetrages, allerdings liegt der bei gleichen Ausgangsbedingungen fast doppelt so hoch wie bei der Riesterrente. Der Vorteil, der sich aus der höheren Förderquote ergibt, verpufft also.
Wer diese beiden Varianten nicht besonders attraktiv findet, der hat noch viel mehr Wege und Möglichkeiten für die sichere Geldanlage, auf die später im Alter zurückgegriffen werden kann.

Wer kann die Riesterrente beantragen?

Die Riesterrente ist für alle zugänglich, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, aber auch Beamte und Empfänger von Amtsbezügen, Arbeitslose und Arbeitssuchende sowie Bezieher von Erwerbsminderungsrenten. Wer freiwillig gesetzlich rentenversichert oder selbständig ist, bereits Altersrente oder Leistungen der Grundsicherung bezieht, erhält keine Riesterförderung und muss auf andere Möglichkeiten der zusätzlichen Altersvorsorge zurückgreifen.
Wer zusätzlich noch mehr Informationen für eine Entscheidung braucht: Die Deutsche Rentenversicherung bietet eine Entscheidungshilfe für die Altersvorsorge auf ihren Seiten an.

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