In Deutschland sterben jeden Tag aufs Neue hunderte von Menschen und allein 700 bis 800 Menschen davon sind Brandopfer. Sachschäden entstehen dabei in Millionenhöhe, doch ein Menschenleben ist und bleibt unbezahlbar und kann nicht mehr ersetzt werden.

Die Feuerwehren rücken mehrmals täglich zu Bränden aus, doch in den seltensten Fällen handelt es sich um einen Haus- bzw. Wohnungsbrand. Deshalb gerät dieser auch schnell von der Menschheit in Vergessenheit. Doch ehe man sich versieht brennt es plötzlich bei einem selber in der Wohnung bzw. im Haus.
Nehmen Sie sich jetzt ein paar Minuten Zeit, um sich Gedanken darüber zu machen, ob auch Sie sich in den eigenen vier Wänden wirklich sicher fühlen können.

Rauchmelder können Schlimmes verhindern © mSalomon – Fotolia.com

Rauchmelder können Schlimmes verhindern © mSalomon – Fotolia.com

Die größte Gefahr bei einem Hausbrand ist nicht das Feuer selber, sondern der dabei entstehende Rauch.
Rauchmelder Experten sind der Meinung, dass das Sicherste, um nicht von einem Hausbrand überwältigt zu werden, der alles bekannte Rauchmelder ist. Rauchmelder Experten raten deshalb dazu, dass in jedem Zimmer ein Rauchmelder mittig von der Decke aus angebracht sein sollte. Nur in der Küche und dem Badezimmer sollte darauf verzichtet werden, da hier schnell Dämpfe entstehen können die ungewollt einen Fehlalarm auslösen. Nur ein Rauchmelder verschafft Ihnen die lebensrettenden Minuten um dem Feuer glimpflich zu entkommen.
Was nützt Ihnen aber ein Rauchmelder, wenn dieser im Notfall nicht funktioniert! Deshalb drängen Rauchmelder Experten darauf, dass jeder Rauchmelder in der Wohnung einmal pro Monat auf Funktionalität getestet werden sollte. Unbedingt zu beachten ist aber auch, dass Rauchmelder unter keinen Umständen abgedeckt oder beklebt werden dürfen, da so die Funktionsbereitschaft nicht mehr hundertprozentig sichergestellt ist.

Rauchmelder Experten geben aber den Hinweis, dass es selbstverständlich auch viele Dinge im Haushalt gibt, die Sie selber tun können, um einem Hausbrand vorzubeugen. Vermeiden Sie eine Überlastung Ihrer Steckdosen, benutzen Sie Ihr Kochfeld in der Küche grundsätzlich niemals als Ablage für Gegenstände jeglicher Art, löschen Sie brennendes Fett nicht mit Wasser sondern nur mit einem Kochtopfdeckel oder einer Decke, lassen Sie Elektronikgeräte niemals im Stand-by-Modus laufen wenn Sie das Haus oder die Wohnung verlassen und stellen Sie die Fenster nicht mit Möbelstücken zu, so dass Sie diese im Notfall schnell öffnen können.

Sollte es aber dennoch einmal bei Ihnen zu einem Hausbrand kommen, so gilt als oberste Regel: Ruhe bewahren. Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über die Situation. Sollte es sich nur um ein sehr kleines Feuer handeln, so ist es vielleicht möglich, das Feuer mit einem Eimer voll Wasser oder sofern vorhanden mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Sobald Sie aber merken, dass Sie mit der Situation überfordert sind oder das Feuer für zu groß empfinden, so kontaktieren Sie sofort die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 und verlassen unverzüglich Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus bis die Feuerwehr eintrifft.
Werden Sie sich jetzt der Situation bewusst, dass es keinen hundertprozentigen Schutz vor Hausbrand gibt. Hören auch Sie auf den Rat der Rauchmelder Experten, Sie können nur Vorkehrungen treffen um für den Notfall gerüstet zu sein.
Handeln Sie, bevor es zu spät ist, denn ein Menschenleben bekommt man nicht zurück.

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