Stellen Sie sich einmal unsere Welt ohne Service vor.

Unvorstellbar! Service ist allgegenwärtig. Wir essen in Restaurants, mieten Wohnungen oder Häuser, übernachten in Hotels, leasen Fahrzeuge, haben Giro-, Tagesgeldkonten oder Wertpapierdepots, besitzen eine Haftpflichtversicherung, unsere Sprösslinge gehen in Kindergärten oder in Schulen und gelegentlich konsultieren wir einen Arzt. Auch Behörden, über die wir bestimmt alle schon Mal geschimpft haben, sind Dienstleister.

Servicewüste Deutschland

Im englischen Sprachraum steht der Begriff Service für eine erbrachte Fremdleistung. Ein Wort – Eine Aussage. In Deutschland aber, haben wir neben dem Wort Service noch den Begriff Dienstleistung. Wir unterscheiden also zwischen zwei Arten von Leistung und assoziieren einen Unterschied der Qualität. Es ist nicht lustig, dass Deutsche im Ausland eine andere Qualität der „Dienstleistung“ bekamen als zu Hause und mit der Art der Leitung auch gleichzeitig das Wort, nämlich „Service“ importierten?

Der Dienstleistungs-, nicht der Servicesektor, ist in Deutschland mittlerweile für mehr als zwei Drittel der Bruttowertschöpfung verantwortlich. Fast drei Viertel der in Deutschland Erwerbstätigen arbeiten im so genannten tertiären Sektor. Und allgegenwärtig ist der Begriff „Servicewüste“? Das lässt doch einige Schlüsse zu.

Wir haben in Deutschland eine andere Service-Mentalität, als zum Beispiel in den Vereinigten Staaten oder Großbritannien. In den USA verdient man, vor allem in Restaurantbetrieben, sein Geld hauptsächlich mit Trinkgeld. Der typische Amerikaner ist auch eher bereit, seinen Rasen für 10 Dollar mähen zu lassen als der Deutsche für 5 Euro. In Deutschland reagiert man überwiegend erschrocken, wenn die Putzfrau mehr als 8 Euro in der Stunde verlangt. Der Amerikaner weiß: Das Abrufen von Service hat Vorteile. Vorteile sowohl für den Dienstleister, als auch für ihn selbst: Er hat mehr Freizeit.


Loyale Kunden durch exzellenten Service

Vielerorts haben Unternehmer, Selbstständige und vor allem auch Angestellte noch nicht erkannt, dass exzellenter Service wesentliche Vorteile hat. Wenn Sie hervorragenden Service bekommen, sei es im Restaurant, im Elektrofachhandel oder in einer Bestellhotline, so assoziieren Sie nachhaltig Positives mit dem jeweiligen Unternehmen. In ein Restaurant, in dem das Essen nicht schmeckt und auch noch der Service unterirdisch ist, gehen Sie kein zweites Mal. Zudem werden Sie dieses Restaurant mit Sicherheit Niemandem weiterempfehlen.

Heutzutage reicht es nicht mehr seinen – potenziellen – Kunden ein freundliches Lächeln zu schenken. Es gehört wesentlich mehr dazu, Kunden zu gewinnen und zu halten. Kunden haben heute höhere Erwartungen als noch vor einigen Jahren. Auch der Deutsche möchte hervorragenden Service. Heute ist es wichtig, jenseits des guten Service zu agieren. Das heißt: Unternehmen müssen exzellenten Service bieten. Das bringt loyale Kunden.

Doch was heißt „exzellenter Service“?

Zwölf simple und einfach umzusetzende Bausteine werden Ihnen helfen ein solides Service-Fundament für Ihr Unternehmen bilden. Wenn die Implementierung der 12 Bausteine konsequent verfolgt wird – und das ist Grundvoraussetzung -,wird die nachhaltige Kundenfokussierung in Unternehmen einen großen Beitrag zum Unternehmenserfolg beitragen.

Die 12 Bausteine für extezllenten Service können Sie
im zweiten Teil von “Service ist überall” nachlesen.

Autor: Maik Weiss

Erfahren Sie mehr zum Thema: “Zu Tisch, bitte: Die 9 wichtigsten Etikette-Regeln”

Lesen Sie auch die kleine Anleitung zum Business-Golf

1 Kommentar

  1. gentleys » Blog Archive » Service ist überall – Teil 2 – 12 Tipps kommentierte,

    [...] Hier geht es zum ersten Teil des Artikels “Service ist überall” [...]

    Geschrieben am 24. September 2010 at 12:54

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