Unsere ehrliche Meinung? Flugzeugkost ist meistens keine Sterneküche. Es muss alles vor der Abflug zubereitet werden und dann in der Luft wieder erwärmt werden. Durch den anderen Luftdruck ändern sich zu allem Übel auch noch die Geschmackswahrnehmungen. Mancher sehnt sich nach eigenem Essen und das gilt erst Recht bei Langstreckenflügen. Die Kontrollen sind streng! Lesen Sie hier, wie Sie es trotzdem schaffen können, Ihr eigenes Essen an Bord eines Flugzeuges zu bringen.

Essen an Bord zu bringen ist nicht generell verboten

Zuerst einmal ist es, trotz unserer provokanten Wortwahl, generell nicht verboten eigenes Essen mit an Bord zu nehmen. Sie können sich zum Beispiel für einen kurzen Flug ohne Probleme ein paar Schokoriegel oder Cracker mitnehmen. Achten Sie immer darauf das Sie recht wenig Platz zur Verfügung haben werden und stimmen Sie Ihre Verpflegung darauf ab. Auf längeren Reisen sollten Sie, zusätzlich zu den Snacks, auch etwas mitnehmen was den Magen füllt. So zum Beispiel Früchte oder gekochte Eier. Packen Sie alles in eine Plastikschüssel, die es dem Sicherheitsdienst leichter macht nachzusehen was Sie da eingepackt haben. Das erhöht die Chance das man es Ihnen lässt.

Getränke sind verboten

Achten Sie auch darauf, dass Sie keine Getränke in den Sicherheitsbereich bringen dürfen. Natürlich werden diese aber in selbigem verkauft. Halten Sie also noch etwas Bargeld vor und stellen Sie sich auf horrende Preise ein. Vermeiden Sie es aber Kaffee oder aber Limonade zu kaufen. Diese entwässern regelmäßig, negieren also Ihre Bemühungen. Kaufen Sie statt dessen ganz normales Wasser.

Gewürze als Alternative

Wenn Sie dem Flugzeugessen einfach nur etwas von seinem Faden Geschmack austreiben möchten, können Sie natürlich auch ein paar Gewürze mitnehmen. Achten Sie aber darauf diese in möglichst kleinen Gebinden mitzuführen. Des weiteren sollten Sie beachten, dass es für Sie selbst unangenehm sein kann, wenn sich Ihr Pfeffer in Ihrer Aktentasche ausbreitet. Hier schaffen kleine Plastiktütchen schnell Abhilfe!

Flughafen- und Airline-Bestimmungen

Bevor Sie aber nun an den Kühlschrank laufen um Ihre Vesperbox zu richten, sollten Sie natürlich vorab die Bestimmungen von Abflug- und Ankunftsland durchlesen und auch die Website der Airline konsultieren. Wenn Sie zum Beispiel versuchen auch nur einen Apfel, den Sie im Flieger nicht mehr Essen konnten, nach Australien zu “importieren” kann Sie das schnell Ihre Urlaubskasse und noch mehr kosten! Das kann man, mit etwas Recherche, vorab vermeiden!

Tipps:

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Foto: (c) BlackMen – www.pixelio.de

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