Wieder
verkaufswert und zu erwartende Lebensdauer eines Wagens hängen sehr stark von seiner Vorgeschichte ab. Deshalb sollten Sie sich ein Auto unbedingt genau ansehen, bevor Sie sich zum Kauf entschließen. Einige einfache Regeln können Sie vor unangenehmen Überraschungen bewahren und den wahren Zustand des PKW einschätzen lassen.
- Verabreden Sie den Termin zur Besichtigung des Wagens bei Tageslicht. Lassen Sie keine Ausreden des Verkäufers gelten. Sie bekommen schließlich was Sie sehen, also sollten Sie auch etwas sehen können!
- Achten Sie auf die Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Mit dieser 17-stelligen Nummer ist ein Auto mit all seinen Bauteilen gekennzeichnet. Wenn die Nummern verschiedener Teile nicht übereinstimmen, dann ist der Wagen nicht mehr im Originalzustand.
- Benutzen Sie einen Magneten um reparierte Stellen ausfindig zu machen. Wenn Sie mit dem Magnet nahe an der Oberfläche des Wagens entlang fahren, spüren Sie, falls die Anziehung nachlässt, wenn sich irgendwo ein Teil befindet, das nicht aus Metall besteht, zum Beispiel Bondo-Paste oder ähnliches.
- Achten Sie genau auf die Lackierung. Ist sie gleichmäßig und eben? Gibt es hellere oder dunklere Stellen und Teile?
- Führen Sie das Auto einem unabhängigen Mechaniker vor, der nichts mit dem Verkäufer zu tun hat und lassen Sie diesen nach Unfallreparaturen suchen. Mit etwas Verhandlungsgeschick können Sie die Kosten dafür in das Preisgespräch mit einfließen lassen.
- Fragen Sie beim Verkäufer ausdrücklich nach der Vorgeschichte des Wagens und nach Unfallschäden. Manche Händler rücken nur mit der Sprache heraus, wenn Sie gefragt werden, zu lügen würde aber rechtliche Grenzen überschreiten. Machen Sie die Zusagen des Händlers und Ihre Absprachen mit ihm schriftlich fest.
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