Mit dem Rauchen sollten man am besten es gar nicht anfangen, denn man kommt nur sehr schwer wieder davon los. Rauchen ist eine Sucht und wirkt sich schlecht auf die Gesundheit aus. Jede Zigarette, die man weniger raucht, senkt das Risiko an Krebs oder Durchblutungsstörungen zu erkranken. Die meisten Raucher würden Ihren Zigaretten-Konsum gerne reduzieren. Lesen Sie hier, wie Sie lernen weniger zu Rauchen. Halten Sie sich an unsere Tipps und vielleicht lassen Sie Ihre Sucht bald ganz hinter sich.

Bei den Rauchern ist erst einmal grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Gelegenheitsrauchern und starken Rauchern. Während es gelegentlichen Rauchern relativ leicht fällt, auch eine größere Zeitspanne ohne den blauen Dunst auszukommen, ist dies den starken Rauchern nicht möglich. Rauchen ist eine Sucht und bestimmt  das gesamte Leben. Die Zigaretten haben den starken Raucher fest im Griff. Um dem entgegenzutreten, sind ein starker Wille, das Rauchen aufzugeben oder zumindest den Zigarettenkonsum zu reduzieren sowie das anschließende Durchhalten Grundvoraussetzungen.

Rauchen kann tödlich sein

Dass Rauchen überaus gesundheitsschädlich ist, wissen eigentlich alle Raucher selbst. Dass man einen fahlen Teint bekommt und nicht mehr gut duftet, auch. Rauchen ist ein Art Zwang und diesem kann niemand ohne weiteres mit einfachen Floskeln entgegentreten, da es zu nichts führen würde. Die spannende Frage nach dem “Warum” des Rauchens ist genauso unnötig, weil es oft gar keine Erklärung dafür gibt. Es ist einfach irgendwann aus einer Angewohnheit zur Sucht geworden.

Den Zigarrettenkonsum reduzieren

Wie bereits erwähnt, stellt sich die Frage nach der Zigarettenkonsumreduzierung  für den Gelegenheitsraucher gar nicht. Für ihn wäre das grundsätzliche Beenden sinnvoller. Kommen wir aber auf den starken Raucher zurück.

Tipps:

- Den Zigarettenkonsum reduzieren können Sie nur, wenn Sie selbst genau wissen, wie viele Zigaretten sie eigentlich täglich rauchen. Machen Sie sich deshalb Notizen über die genaue Menge der gerauchten Zigaretten, möglichst mit Uhrzeit.

- Beginnen Sie nun, die Zigaretten schrittweise zu reduzieren, indem Sie die Rauchzeiten, das heißt, das Anzünden einer jeden einzelnen Zigarette weiter hinausschieben. Das setzt den leidenschaftlichen Raucher nicht zu sehr unter Druck. Er kann austesten, wie lange er es aushält ohne den blauen Dunst.

- Gehen Sie zum Rauchen stets aus der Wohnung oder dem Büro hinaus, auf den Balkon oder vor die Tür nach draußen. Die ständige Lauferei mit dem Glimmstengel in der Hand wir irgendwann lästig und somit wird sich Ihr Zigarettenkonsum schnell reduzieren.

- Kaufen Sie Zigaretten nie in größeren Mengen. Das Verleite dazu mehr zu rauchen.

- Besorgen Sie sich Zigaretten anderer Marken, die Ihnen eigentlich gar nicht schmecken, auch so können Sie Ihren Zigarettenkonsum reduzieren.

- Trösten Sie sich auf keinen Fall mit den sogenannten “Light-Zigaretten”. Diese haben die gleichen schädlichen Inhaltsstoffe wie alle anderen. Light-Rauchen ist nichts weiter als ein Marketingtrick der Tabakindustrie. Verharmlosende Bezeichnungen, wie “light” oder “mild” sind heute sogar untersagt.

- Halten Sie sich, wenn möglich, in rauchfreien Zonen auf.

Zigarettenkonsum reduzieren oder ganz beenden, kann auch mit möglichen Entzugserscheinungen, wie erhöhte Reizbarkeit und Frust, einhergehen, welchen nur konsequent durch Ablenkung entgegengewirkt werden kann. Hier einige Tipps:

- Die früheren Rauchpausen durch sinnvolle Beschäftigung, wie Entspannungsübungen oder Sport, ersetzen.

- Auftretende Heißhungerattacken mit viel gesundem Obst, ausreichendem Trinken, eventuell Kaugummi kauen etc. abfangen. Den Zigarettenkonsum reduzieren und die Zigaretten durch ein Zuviel an Süßem zu ersetzen, wäre sicherlich der falsche Weg, aber gegen das Lutschen von zuckerfreien Bonbons ist nichts einzuwenden.

- Eine gute Möglichkeit, den Zigarettenkonsum zu reduzieren, findet sich auch in Nikotinersatzmitteln. Diese sind als Kaugummis, Pflaster oder Lutschtabletten rezeptfrei in Apotheken erhältlich und besonders auch in Kombination mit therapeutischen Maßnahmen zur Verhaltensänderung des Rauchers sinnvoll.

- Die Selbsthypnose nach Anleitung zur Stärkung der Entschlusskraft wäre gegebenenfalls eine weitere Alternative, den Zigarettenkonsum zu reduzieren.

Folgen für die Gesundheit

Rund ein Drittel der gesamten Krebserkrankungen, viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege etc. sind auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Starkes Rauchen wirkt sich schädlich auf die Fruchtbarkeit und eine bestehende Schwangerschaft aus. Rauchen ist gesundheitsschädigend und das nicht nur für im gleichen Raum anwesende Kinder, sondern für jeden Passivraucher, für den die Abbauprodukte des Tabaks eine noch gesundheitsschädigendere Auswirkung haben, wie auf den eigentlichen Raucher. Erwiesenermaßen hat der starke Raucher eine verminderte Lebensdauer von 8 Jahren gegenüber dem Nichtraucher. Diese Fakten allein sollten eigentlich genügen, den Zigarettenkonsum zu reduzieren bzw. das Rauchen konsequent zu unterlassen. Dennoch ist es für den starken Raucher nicht so ohne Weiteres möglich. Die Zigarette hat ihn fest im Griff. Einem leidenschaftlichen Raucher würde es auf Dauer auch nicht gelingen, seinen Zigarettenkonsum nur zu reduzieren. Für ihn gibt es (fast) nur einen Weg, nämlich, den blauen Dunst von heute auf morgen ganz aufzugeben und diesen Entschluss konsequent durchzuhalten.

Tipps:

Hier finden Sie Buchtipps zum Thema “Aufhören mit Rauchen”

10 Tricks um Ihren Zigarettenkonsum zu reduzieren

Foto: joersch – www.pixelio.de

Kommentar schreiben:


© 2013 Media Innovation GmbH