Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand. Somit bleiben Gebrauchsspuren nicht aus. Gerade Polster sind anfällig für Flecken aller Art. Polster kann man nicht mal eben in die Waschmaschine stecken. Hier bleibt nur eine Reinigung vor Ort. Einige Reinigungsverfahren sind zwar mühsam, aber Sie führen zum Erfolg. Erfahren Sie hier, wie sie Polster problemlos reinigen können.

Blutflecken mit Glasreiniger entfernen

Flecken aller Art lassen sich mit qualitativ hochwertigem Glasreiniger entfernen. Der Glasreiniger wird auf den Fleck gesprüht und sollte kurz einwirken. Anschließend kann er mit warmem Wasser entfernt werden und der Fleck ist verschwunden. Diese Methode eignet sich für hartnäckige Flecken aller Art, bei denen andere Versuche gescheitert sind. Empfohlen wird sie insbesondere für getrocknetes Blut. Dieses lässt sich nur schwer entfernen.

Teeblätter helfen bei Verfärbungen aller Art

Bei hartnäckigen Verfärbungen helfen gekochte Teeblätter. Die Methode sollte allerdings nur bei dunklen Polstern angewendet werden. Die Teeblätter werden auf den verfärbten Stellen verteilt und kurz liegen gelassen, damit sie einwirken können. Anschließend werden sie mitsamt der Staubschicht, wenn vorhanden, abgebürstet. Teeblätter frischen die Farbe des Polsters wieder auf und entfernen Verfärbungen, die beispielsweise Jeanshosen auf den Polstern hinterlassen haben.

Chemische Polsterreiniger

Im Handel gibt es auch chemische Polsterreiniger zu kaufen. Diese werden entweder auf die betreffenden Stellen gesprayt oder flüssig aufgetragen. Chemische Reinigungsmittel gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse, ob es sich dabei um eine allgemeine Verfärbung des Polsters oder einen Fleck handelt, dessen Ursache man genau kennt.

Reinigungsmittel in Form von Radiergummis

Neuere Anwendungsformen der chemischen Reinigung werden in Form von vorgetränkten Tüchern oder Radiergummis verkauft, mit denen man über die Stellen wischt und die Verunreinigung entfernt. Beim Einsatz von chemischen Polsterreinigern muss allerdings immer bedacht werden, wie sicher die Methode ist. Wer Kinder oder Haustiere an die frisch gereinigten Polster lässt, muss damit rechnen, dass diese daran lecken oder das Reinigungsmittel auf andere Weise aufnehmen können. Auch, wenn es dadurch nur spurenweise in den Körper gelangt, sind Hausmittel in solchen Fällen die gesündere Alternative.

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