Die steigende Kriminalitätsrate kann dem Normalbürger schon Angst einjagen. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber. Wer der Gefahr ins Auge schaut und sich mit Vorsichtsmaßnahmen rational auseinandersetzt, riskiert schon viel weniger, das Opfer von Straftätern zu werden. Sie sollten lernen mit Straftaten umzugehen. Im Falle eines Überfalles oder bei der Konfrontation mit Einbrechern kann das Vorteile verschaffen. Lesen Sie hier, wie Sie sich vor Straftaten schützen können und was Sie dabei beachten müssen.

Schutz in den eigenen vier Wänden

In der eigenen Wohnung fühlen wir uns ja normalerweise sicher. Wer Herr im Haus ist, gestattet auch Fremden gelegentlich und bedenkenlos den Zutritt. Sollten Sie aber grundsätzlich nicht! Auch „zwischen Tür und Angel“ unterschriebene Verträge stellen sich häufig als betrügerisch heraus. Genauso kann es Risiken in sich bergen, mit unbekannten Menschen in deren Wohnung mitzugehen.

Schutz vor Einbrechern

Schützen Sie sich vor Einbrechern. Die Beratungsstellen der Kripo schicken nach Terminvereinbarung einen Mitarbeiter zu Ihnen. Der checkt Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Dann wird geklärt, wo an Türen und Fenstern Verbesserungen notwendig sind oder gar eine Alarmanlage installiert werden müsste. Absolute Sicherheit kann zwar nicht erreicht werden, aber folgende Vorkehrungen können das Schlimmste verhindern: Kostbare Wertgegenstände sind am besten in einem Tresor aufgehoben und viel Bargeld sollten Sie daheim sowieso nicht horten. Vermeiden Sie auch den Eindruck, dass sich im Haus Reichtümer befinden!

Meiden Sie soziale Brennpunkte

Außerhalb der häuslichen vier Wände ist der Bürger am stärksten gefährdet. Brennpunkte der Kriminalität ganz zu meiden ist sicherlich möglich. Aber wer möchte schon darauf verzichten, niemals mehr dort zu sein, wo sich viele Leute aufhalten? Bahnhöfe und Flughäfen wären dann Tabuzonen. Für den Schutz vor Taschendieben gibt es ein paar Grundregeln, die einfach einzuhalten sind und einen wirtschaftlichen Schaden in Grenzen halten können. Kreditkarten und größere Mengen Bargeld tragen Sie bitte immer dicht am Körper! Brustbeutel sind für die dreisten Gauner schier unerreichbar.
Abends und nachts drohen im städtischen Bereich Raubüberfälle. Große Vorräte an Zahlungsmitteln und Kreditkarten lassen Sie beim Kneipenbummel einfach zu Hause. Oder Sie stecken sich ein zweites „Fake-Portemonnaie“ ein, in dem sich neben wertlosen Plastikkarten nur kleine Banknoten und wenige Münzen befinden. Das kann einem Räuber leichten Herzens übergeben werden!

Vermeiden Sie weitere Eskalation

Spontane Körperverletzung ist leider immer häufiger ein Medienthema. Wenn überhaupt, können Sie nur im Vorfeld dagegen etwas tun. Meiden Sie mögliche Gefahrenbereiche! Fühlen Sie sich bedroht, versuchen Sie, einen selbstbewussten und ruhigen Eindruck zu machen. Unterlassen Sie Provokationen. Verteidigungsmittel wie Pfefferspray und Gaspistolen sind ein zweischneidiges Schwert. Die Situation könnte eskalieren! Tragbare Alarmsirenen mit hoher Dezibel-Leistung irritieren Angreifer und schrecken sie dadurch ab.
Betrügereien sind, gerade im Internet-Zeitalter, immer raffinierter. Übermitteln Sie Ihre Daten nur an seriöse, gut ausgesuchte Server. Trotzdem brauchen Sie natürlich eine hervorragende Firewall!
Ehrlich währt am längsten. Wenn Sie sich selbst nichts zu Schulden kommen lassen, haben auch Erpresser bei Ihnen keine Chance!

Tipps:

Hier finden Sie einige Buchtipps zum Thema “Schutz vor Straftaten”

Schutz vor Straftaten im Alltag

Foto: (c) Klicker – www.pixelio.de

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