Die Gegend um Jericoacoara liegt etwa 350 Kilometern westlich der brasilianischen Stadt Fortaleza. In der nicht allzu entfernten Vergangenheit war dieser Ort ein ganz unbekanntes, schwer zugängliches und verschlafenes Fischerdorf. Die Einzigartigkeit des Ortes liegt unter anderen an der alten, erhaltenen Infrastruktur: Es sind beispielsweise immer noch die Sandstraßen zwischen den Häusern und Hütten vorhanden. Die Washington Post wählte im Jahr 1994 diese Gegend zu einem der zehn schönsten Strände der Welt. Die Einwohner haben die Vorteile des Orts auch für eigene Interessen entdeckt, in nur kurzer Zeit entstanden hier viele neue Hotels, Restaurants und Bars, die ununterbrochen neue Touristen aus allen Teilen der Welt anlocken.

Es ist auch längst kein Geheimnis mehr, dass die Surfbedingungen in Jericoacoara ausgezeichnet sind. Die dort ansässige Surfstation Clube dos Ventos ist perfekt ausgestattet und bietet den Surfern optimale Bedingungen, den Surfsport ausüben zu können. Dieser Ort hat etwas Magisches an sich, viele Surfer, die schon mal dort waren, möchten unbedingt wieder kommen. Die Einreise gestaltet sich zwar am Anfang etwas kompliziert, aber am Ziel wird man mit den schönsten Urlaubserinnerungen belohnt. Man kann auch den Besuch in Jericoacoara mit einer Brasiliendurchreise verbinden: Einfach den Flug nach Sao Paulo buchen und dann auf dem Weg nach Jericoacoara, die im Nordosten Brasiliens liegt, die unzählige Gesichter Brasiliens kennenlernen.

Das Surfrevier von Jericoacoara – Surfurlaub der Superlative

Die Gebiete um Jericoacoara sind bekannt für starke Passatwinde. Die Küste verläuft hier parallel zum Äquator von Ost nach West, wodurch die Passatwinde ungehindert und mit voller Kraft auf die Küste treffen. Die beste Reisezeit für den Wellenurlaub ist die Zeit vom Oktober bis Dezember, vom Juli bis September sind die Wellen hier deutlich niedriger. In der Regel kommt der Wind schräg ablandig von der rechten Seite. Der größte Teil des Strandes von Jericoacoara ist von den Winden geschützt, sodass vor allem bei Flut der Wind, der direkt von der Surfstation kommt, etwas böig ist. Morgens ist der Wind eher schwach, bis zu Mittag jedoch wird er meistens stärker. Bei voller Windstärke bekommt man hier als Surfer mit Winden bis zu sechs Grad Beaufort zu tun. Die Küstenlinie bildet eine Bucht, die den Surfern sogar bei starken Winden viel Sicherheit bietet. In den Monaten Juni bis Oktober hat man hier an der Küste mit starker Strömung zu tun, die immer wieder Steine in den Startbereich vor der Station spült. In dieser Zeit sollte man unbedingt die Surfschuhe beim Surfen tragen, um Verletzungen zu vermeiden.

2 Kommentare

  1. WM 2014 Brasilien kommentierte,

    Nicht zur zum Surfen, auch zum Fußball ist Brasilien eine Reise wert. Und nächstes Jahr ist schon FIFA WM 2014 in Brasilien :) http://www.wm2014-infos.de informiert alle Fußballfans rund um die WM 2014!

    Geschrieben am 1. Februar 2013 at 14:15

  2. Brasilll kommentierte,

    Surfen in Brasilien muss doch genial sein. Erst recht in Kombination mit der Fussball WM, das ist wohl wahr. Erst surfen, dann Fussball.

    Geschrieben am 1. Februar 2013 at 18:47

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