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Manchmal kann einem ein Rechtsstreit regelrecht aufgezwungen werden – zum Beispiel durch eine unbegründete Klage, gegen die man sich wehren muss. Diejenigen, die Auseinandersetzungen eigentlich immer vermeiden möchten, geben in solchen Fällen oft nach und erfüllen die Forderungen der anderen Partei. Das muss aber nicht sein, wenn man es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen möchte.

Die Kosten einer Gerichtsverhandlung

Oft wird die Rechtsschutzversicherung als eine der weniger wichtigen Versicherungen abgetan. Sie kann aber in der geschilderten Situation sehr vor Vorteil sein. Vor allem wenn man sich die möglichen Kosten vergegenwärtigt. Diese vergisst man schnell, wenn man erst mal eine Anklage gegen sich selbst sieht. Doch bereits bei einem Streitwert von 5.000 Euro können Gerichtskosten in Höhe von rund 2.200 Euro entstehen. Hier ist eine Rechtsschutzversicherung mehr als nur sinnvoll. Dabei sind einfache Verkehrsrechtsschutzversicherungen schon ab einer Jahresprämie von ungefähr 60 Euro zu bekommen. Setzt man nun diese Summe ins Verhältnis zu den möglichen Gerichtskosten, erscheint sie doch sehr gering. Und jeder Straßenverkehrteilnehmer weiß, wie schnell dort etwas passieren kann und wie teuer Reparaturkosten sein können. Das finanzielle Risiko wird zusätzlich erhöht, wenn der Streitwert hoch ist oder der Gang vor ein Gericht unabdingbar wird.

Vorteile einer Rechtsschutzversicherung

Bei Gerichtsverhandlungen ist eins Fakt: Nicht jeder, der Recht hat, bekommt auch das Recht. Das bedeutet, dass zu Unrecht Angeklagte ohne Rechtsschutzversicherung eher dazu neigen, auf ihr Recht zu verzichten. Denn egal, wie klar ihre Chancen stehen, ein Prozess erscheint oft einfach zu gewagt und angsteinflößend. Damit man also nach einer Niederlage nicht die Gerichtskosten übernehmen muss, ist ein Beistand einer Rechtsschutzversicherung sehr empfehlenswert. Diese übernimmt nämlich die Kosten des Anwalts, die Gerichtskosten (Zeugen, Sachverständige) und die Kosten des Gegners. Natürlich deckt nicht jede Rechtsschutzversicherung immer alle Kosten der Rechtsstreitigkeiten. Guten Rechtsschutz bietet Advocard, die Rechtsschutzangebote werden dabei in persönlichen Beratungsgesprächen erklärt. Man sollte aber nie vergessen, dass bei einigen Rechtsstreitigkeiten eine Warte- oder Sperrfrist von drei Monaten besteht. Der Rechtsschutzfall darf also erst drei Monate nach Versicherungsbeginn eintreten. Auch für diese Regel gibt es natürlich auch Ausnahmen – Informationen dazu befinden sich in der Versicherungspolice.

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