Die Bremsfunktion am Fahrzeug ist eines der wichtigsten Dinge. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Bremsleitungen Ihres Autos überprüfen lassen. Defekte oder undichte Bremsleitungen können lebensgefährlich sein und zu schweren Unfällen führen. Sie können die Bremsleitung auch selber kontrollieren, aber wer auch Nummer sicher gehen will, der sollte einen Fachmann um Rat fragen. Bremsleitungen sind sensible Ersatzteile, die immer in einer Werkstatt gewechselt werden sollten. Lesen Sie hier, wie Sie schlechte Bremsleitungen erkennen.

Vorsicht bei Kontrolllampen

Schlechte Bremsleitungen sind grundsätzlich ein Fall für einen versierten Mechaniker. Da mit ihnen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko verbunden ist, sollten sie nicht selbst repariert werden. Auch das Erkennen selbst ist nicht ganz einfach. Bei einigen neuen Fahrzeugen werden Fehler an den Bremsen und Bremsleitungen – egal mit welcher Ursache – immer im Cockpit angezeigt. In diesem Fall leuchtete eine meistens rote Kontrollleuchte, so dass man in diesem Fall immer die nächste Werkstatt anfahren sollte. Ist dies nicht möglich und kommen sogar noch undefinierbare Geräusche – welcher Art auch immer – zu dem Aufleuchten der Kontrollleuchte hinzu, so sollte man auf keinen Fall weiterfahren sondern einen Pannendienst anrufen. Dieser wird dann zum Pannenort kommen und dort den Wagen entweder reparieren oder abschleppen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Kontrollleuchte nicht nur aufleuchtet, sondern nicht mehr ausschaltet. Dann darf man  nicht weiterfahren, da die Funktion der Bremsen und Bremsleitungen nicht mehr wirklich gewährleistet ist.

Versicherungsschutz und Garantie

Natürlich kann es nie schaden, wenn man sich als Autofahrer ein wenig mit seinem Wagen auskennt. Von einer eigenständigen „Reparatur“ von Bremsproblemen ist aber in jedem Fall abzusehen. Hier verliert man nicht nur seinen Versicherungsschutz falls es zum Unfall kommt, sondern auch sämtliche Garantieansprüche gegen den Hersteller. Alle entstehenden Folgekosten sind dann vom Eigentümer des Pkw selbst zu tragen, selbst dann, wenn der eigentliche Fehler auf den Hersteller oder einen Materialfehler zurückzuführen ist. Wer also nicht gerade selbst ausgebildeter Kfz-Mechaniker ist, sollte besser die Finger von seinen Bremsen und Bremsleitungen lassen.

Falsches Bremsverhalten erkennen

Wer häufig und vor allem auf langen Strecken mit dem Auto unterwegs ist, entwickelt zudem ein eigenständiges Gefühl für das Bremsverhalten des Wagens und auch für die Geräusche, die das Auto in bestimmten Verkehrssituationen von sich gibt. Auch hierbei kann man erkennen, ob möglicherweise ein Fehler der Bremsen oder Bremsleitungen vorliegt. Hat man dann das Gefühl, dass die Bremsen nicht richtig „ziehen“, kann unter Umständen ein defekt der Bremsleitungen vorliegen. In diesem Fall sollte man auch dann die Werkstatt anrufen, wenn keine Kontrollleuchte aufleuchtet. Ein Mechaniker kann dabei schon meistens telefonisch Auskunft geben, ob das Geräusch oder das Bremsverhalten auf defekte Bremsleitungen zurückzuführen ist. Sollte dies der Fall sein, wird ein Pannennotdienst entweder direkt an Ort und Stelle erscheinen und die Bremsleitungen tauschen oder aber ein Abschleppwagen den Pkw abschleppen.

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Foto: bluefeeling – www.pixelio.de

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